EU-Kommissar Oettinger zu Gast beim CONTENTshift-Finale

"Seien Sie kreativ!"

Die Spannung steigt: Die sechs Finalisten von CONTENTshift, dem Förderprogramm für Start-ups der Content-Branche, haben heute Vormittag auf der Frankfurter Buchmesse ihre Geschäftsideen beim finalen Pitch vor der Jury aus Investoren und potentiellen Partnern präsentiert. Mit dabei war auch ein prominenter Gast aus Brüssel: Günther Oettinger, seit 2014 EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft.  VON CHRISTIANE PETERSEN

Fünf Minuten! Länger darf es nicht dauern, mit dem Geschäftsmodell zu überzeugen

Fünf Minuten! Länger darf es nicht dauern, mit dem Geschäftsmodell zu überzeugen © Claus Setzer

Im Rennen sind die Start-ups Beemgee, Booktype/Omnibook, Brainyoo, Papego, Polynaut und SatoshiPay. Ihre Geschäftsmodelle stammen aus den Bereichen Nano-Payments, E-Learning, kollaboratives Arbeiten, E-Reading, Storytelling und E-Commerce.

EU-Kommissar Günther Oettinger

EU-Kommissar Günther Oettinger © Claus Setzer

Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, nutzte die Gelegenheit und lernte die Gründer im Rahmen des Pitches kennen - und stellte die eine oder andere Frage zu Konzepten und Zukunftsplanungn. "Ich habe mir Ihre Konzepte angeschaut – sie sind kreativ, jedes packt an einem anderen Glied der Wertschöpfungskette unserer Branche an."

Innovationen wie diese seien notwendig, so Oettinger, denn die Wertschöpfungskette der Branche werde von der digitalen Revolution massiv verändert. "Aber was bleiben wird, sind die Inhalte", so Oettinger. Der EU-Kommissar war schon früh in die Überlegungen des Börsenvereins einbezogen worden, ein Förderprogramm für Start-ups der CONTENT-Branche ins Leben zu rufen. "Machen!, haben Sie damals gesagt", erinnert Alexander Skipis, Geschäftsführer des Börsenvereins, in seiner Begrüßungsrede.

Ideelle Partner beim Förderprogramm: Günther Oettinger und Alexander Skipis

Ideelle Partner beim Förderprogramm: Günther Oettinger und Alexander Skipis © Claus Setzer

Mit CONTENTshift ist der Börsenverein dieser Aufforderung nachgekommen. Heute war es dann an den Start-ups, zu machen: Jedes Unternehmen präsentierte fünf Minuten eine Kurzfassung der eigenen Geschäftsidee. Danach gingt es für die Jury in die letzte Entscheidungsphase:  Aus 45 Bewerbern hatten sie bereits 18 Start-Ups auf die Longlist gewählt, dann sechs Start-ups für die Shortlist nominiert. Die heutige Entscheidung für den Preisträger wird die schwierigste sein. Das Ergebnis wird um 15.00 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Börsenvereins bekannt gegeben und anschließend gefeiert.

Die nominierten Start-ups nehmen bis dahin an einem Marathon-Programm teil: Sie präsentierten wenige Minuten später schon beim nächsten Pitch am Hot Spot Publishing Services vor Investoren aus ganz Europa ihre Geschäftsmodelle.

 

 

Teilnehmerperspektive: So sieht es aus, wenn der EU-Digitalkommissar in der ersten Reihe sitzt

Teilnehmerperspektive: So sieht es aus, wenn der EU-Digitalkommissar in der ersten Reihe sitzt © Claus Setzer

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