Die Originalserie "Star Trek" startete 1966 – wer kennt nicht das legendäre Intro: "Der Weltraum, unendliche Weiten…". Gene Roddenberry (1921–1991) schuf das Universum, in dessen Mittelpunkt nicht die Eroberung, sondern die Erforschung des Weltalls steht. Die Handlung spielt zwischen dem 22. und 25. Jahrhundert und entwirft die Vision einer geeinten Menschheit.
Insgesamt sind neun Realserien und mehrere Animationsserien mit über 900 Episoden erschienen, dazu 13 Kinofilme. Zuletzt kam 2025 der Streaming-Film "Star Trek. Section 31." hinzu.
Die Serie schuf ikonische Figuren wie James T. Kirk, Spock, Jean-Luc Picard und Data, prägte mit Technologie-Ideen wie Warp-Antrieb, Holodeck, Phaser und Tricorder ganze Generationen von Fans und brachte mit Klingonisch eine der bekanntesten Kunstsprachen der Popkultur hervor. Längst hätten diese Figuren, Ideen und Begriffe die Grenzen der Fangemeinde überschritten und ihren festen Platz im popkulturellen Gedächtnis gefunden, so das Museum.
Behandelt wurden Themen wie Rassismus, Krieg und Machtpolitik sowie ethische, religiöse und technische Fragen. Zudem habe die Serie Technologien wie Klapphandys, Tablets und Sprachassistenten visuell vorweggenommen.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung sei der berühmte Captain Kirk’s Chair der Enterprise, der zum Probesitzen und zu Erinnerungsfotos einlädt.
Die Kommentare sind nur für registrierte Benutzer sichtbar. Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben.