Die Labels seien eine freiwillige Selbstauskunft der Autor:innen und Verlage. Eine Kontrolle über die Nutzung der Labels finde nicht statt. Weitere Ergebnisse der Umfrage sind laut BoD:
- 49 Prozent der befragten Bundesbürger:innen sind bereit, Bücher zu kaufen und zu lesen, die mit Unterstützung von KI-Tools erstellt wurden – beispielsweise bei der Covererstellung oder der Textkorrektur.
- 30 Prozent zeigen sich sogar offen, Bücher zu erwerben, die vollständig KI-generiert sind.
- 21 Prozent gaben an, nur Bücher lesen zu wollen, die ohne KI erstellt wurden.
Die Offenheit gegenüber dem Einsatz von KI bei Büchern gehe einher mit einem großen Wunsch nach mehr Transparenz:
- 83 Prozent der befragten Bundesbürger:innen erachten Labels auf Büchern, die eindeutig über die Verwendung von KI-Tools Auskunft geben, für sinnvoll.
- Nur 17 Prozent erklären, ein solches Label nicht zu benötigen.
Besonders die Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen befürwortet mit 91 Prozent eine KI-Kennzeichnung.
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