Ilse-Schwepcke-Preis 2026: Die Shortlist
Der Ilse-Schwepcke-Preis für Neuerscheinungen weiblicher Reiseliteratur wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Die Jury hat vier deutschsprachige und fünf englischsprachige Titel nominiert.
Der Ilse-Schwepcke-Preis für Neuerscheinungen weiblicher Reiseliteratur wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Die Jury hat vier deutschsprachige und fünf englischsprachige Titel nominiert.
Die deutschsprachigen Nominierungen für den Ilse-Schwepcke-Preis 2026:
Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert. "Zu Fuß, mit dem Auto, im Flieger und auf Skiern sind die vier Short-List-Autorinnen unterwegs. Aber auch in der Geschichte: der Literatinnen, die über die Jahrhunderte über das Wandern und als Wanderinnen geschrieben haben, der Vertreibungen aus Ostpreußen nach dem Zweiten Weltkrieg, der Technik des ältesten Fortbewegungsmittels der Menschheitsgeschichte. Sie sind zu Gast, sie fühlen sich fremd, sie fühlen sich überall und nirgendwo zuhause. Sie reisen und bewegen sich durch die Welt mit offenen Sinnen und mit Fragen nach Sinn", so die Begründung der Jury für die deutschsprachigen Titel.
Der Jury gehören die Schriftstellerin Millay Hyatt, die Gründerin der Buchhandlung Weltenleser in Frankfurt am Main, Maria Klöcker, sowie Martina Wimmer, Autorin und Redakteurin für "Kultur und Leben" bei der Zeitschrift mare, an. Millay Hyatt wurde im vergangenen Jahr mit dem Ilse-Schwepcke-Preis für ihr Buch "Nachtzugtage" (Friedenauer Presse) ausgezeichnet. Es erscheint unter dem Titel "Days on the Night Train" im Oktober 2026 bei Haus Publishing.