Joachim Fests Nachlass umfasst bedeutende Quellen zu historischen, kulturellen und kunsthistorischen Themen. Aus seiner publizistischen Arbeit beim RIAS Berlin, beim NDR, beim Spiegel und bei der FAZ sind zahlreiche Texte und Briefe überliefert, fasst das DLA zusammen.
Zu Fests Korrespondenzpartnern zählten Politiker, u.a. Willy Brandt, Klaus von Dohnanyi, Helmut Kohl und Richard von Weizsäcker; Autoren, Publizisten und Wissenschaftler, u.a. Hannah Arendt, Rudolf Augstein, Heinrich Böll, Sebastian Haffner, Eckhard Henscheid, Rolf Hochhuth, Ernst Jünger, Joachim Kaiser, Siegfried Lenz, Golo Mann, Alexander Mitscherlich, Dolf Sternberger, Marcel Reich-Ranicki und Martin Walser.
Unter den Verlegern sind Klaus Piper, Wolf J. Siedler, Siegfried Unseld und Helen Wolff vertreten. Zudem sind zahlreiche Manuskripte zu seinen Büchern enthalten, u.a. zu "Das Gesicht des Dritten Reiches" (1963), "Hitler. Eine Biographie" (1973), "Speer. Eine Biographie" (1999), "Der Untergang" (2002) und zur Autobiographie "Ich nicht. Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend" (2006).
Fests Auseinandersetzung mit Kunst und dem Kunstmarkt ist ebenfalls dokumentiert, u.a. durch mehr als 200 Postkarten und Briefe von Horst Janssen.