Frankfurter Buchmesse

Robert Habeck: "Trump hat einen Dreck erreicht"

9. Oktober 2026
Matthias Glatthor

Am Nachmittag des Messedonnerstag war in Halle 5.0 schon viel Gewusel. Dann eine Menschentraube am Stand der "Süddeutschen Zeitung": Ein Blick auf das Display zeigte, Robert Habeck machte dort für einen Talk Station. 

Ließ viele stehenbleiben: Robert Habeck am Stand der "Süddeutschen Zeitung"

Ließ viele stehenbleiben: Robert Habeck am Stand der "Süddeutschen Zeitung"

Robert Habeck, gewohnt locker und eloquent, unterhielt sich mit Christian Mayer über sein frisch erschienenes Buch "Arctic Meltdown. Die Neuvermessung der Welt" (Kiepenheuer & Witsch; ET: 1. Oktober). Er habe ein reines Sachbuch vorgelegt. Warum? Wollte Mayer wissen. "Ich habe schon öfter biografische Bücher geschrieben", so Habeck: "Da war nicht mehr viel zu sagen, ich hatte kein Sendungsbedürfnis mehr." Er musste sich als politische Person neu definieren, ohne die Nähe zum Alltagsgeschäft zu suchen.