Das Denkmal, eine Synthese aus bildender Kunst und Literatur, wurde 2008 von dem Frankfurter Künstler und Poeten Franz Mon gestaltet. Es ist eine Glas-Stele aus fünf hintereinander liegenden transparenten Glasscheiben – nicht allein darin verweist es auf das Buch, auch in allen für Mon typischen Gestaltungen von Flächen mit Schrift und Bild. Von dieser Stele fand sich im Nachlass des Künstlers ein Modell, das nun im Foyer des Hauses des Buches, dem Sitz der Frankfurter Buchmesse und des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, jeden Besucher empfängt und einlädt – zum Lesen, Staunen, Betrachten … 'Wortwonnen', einzelne Lettern und ganze Wortbilder - wohin das Auge sieht vor lauter 'Buchbegier'. Kein vorne und hinten, kein oben und unten - die Buchseiten aus Glas geben in alle Richtungen zu lesen und zu sehen, ja, viele Wörter entstehen dem Auge erst mittendurch. Man muss sie erleben, diese Feier des Buchs.
Man freut sich im Haus des Buches – auf die Gespräche, die sich in Zukunft daran entspinnen werden, und besonders über die Gabe selbst. Das Modell wurde dem Haus im Jahr des 100. Geburtstags seines Schöpfers von Franz Mons Nachlassverwalterin auf Dauer überlassen.