Nonbook

SZ Spiele-Edition startet im Oktober

Noch in diesem Herbst will die "Süddeutsche Zeitung" mit einer eigenen Spiele-Edition auf den Markt kommen. Jährlich sollen drei bis vier hochwertige Gesellschafts- und Familienspiele erscheinen. Der Vorverkauf für "Ein Mann. Ein Spiel" ist gestartet. Zielauflage: 50.000 Exemplare.

Die "Süddeutsche Zeitung" erweitert ihr Produktportfolio: Die "SZ Spiele" werden zukünftig einen weiteren Baustein der SZ Edition bilden und werden in der aktuellen Herbstvorschau neben Reiseführern, Ratgebern und Sach- und Kinderbüchern beworben. Die "SZ" ist daneben bereits im Audio- , DVD- und Belletristikbereich mit einer Vielzahl an Editionen vertreten.

Den Auftakt bilden im Oktober drei Spiele: Beim Memospiel "Zefix!" lernen zwei bis vier Spieler das Einmaleins der bayrischen Schimpf- und Fluchkunst (Spieleautoren: Martin Bolle, Markus Keller, Ono Mothwurf). Bei "Open End" (Peter Wichmann) dreht sich alles um die Tageszeitungen: Es gilt Ressorts zu erraten und Sätze überzeugend zu beenden.

Erfolgsversprechend dürfte aber vor allem der Spiele-Spitzentitel "Ein Mann. Ein Spiel" - frei nach dem Bestseller „Ein Mann. Ein Buch“ von Eduard Augustin, Philipp von Keisenberg und Christian Zaschke sein. Das Buch hatte sich seit seinem Erscheinen in der SZ Edition 2007 nach Verlagsangaben mehr als eine Million mal verkauft und behauptete sich mehr als hundert Wochen auf den vorderen Plätzen der Bestellercharts.

Damit rücken neben Kaufhäusern und Spielwarenläden auch die Sortimenter in den Fokus der Vertreiber. Till Brömer, Vertriebs- und Marketingleiter für „Neue Produkte“ im Süddeutschen Verlag, zu diesem Schritt: „Eine Markenerweiterung in Richtung Spiele ist mit Blick auf unser bisheriges Produktportfolio ein logischer Schritt. Auch können Spiele eine harmonische und umsatzträchtige Ergänzung des Buchsortiments sein - vor allem dann, wenn sie auf bereits am Markt etablierte Bücher zurückgreifen“. Erste Reaktionen aus dem vertreibenden Buchhandel gibt es bereits zu vermelden.
Brömer: "Unsere Spielereihe wird sehr begrüßt. Viele Buchhändler empfinden dies als Aufwertung des Nonbookbereichs. Das Echo ist sehr positiv." Wie Brömer mitteilte, will die "Süddeutsche Zeitung" sich vor allem auf Spiele für Erwachsene und klassische Gesellschaftsspiele beschränken. Ein Projekt für ein Kinderspiel habe man aber für das nächste Jahr ebenfalls vor.

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