Was hinter dem Konditionenstreit steckt – eine Analyse

Amazons Autoaggression

Amazon zockt. Mit seiner Marktmacht versucht der größte Buchhändler der Welt, sich bei Verlagen (noch) bessere Konditionen im E-Book-Einkauf zu verschaffen. Das ist eine Erpressung mit viel Risiko für den Erpresser. Meint Börsenblatt-Chefredakteur Torsten Casimir.

Die Rabatte im Print-Geschäft liegen ja längst im Qualbezirk. Zu den Üblichkeiten des Nachlasshandels gehört es, dass die Gespräche hinter verschlossenen Türen geführt werden. Seit ein paar Tagen gibt es aber eine neue Lage: Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete über massiven Druck, den Amazon auf die Bonnier-Verlage ausübe. Man fordere 40 bis 50 Prozent Nachlass auf den Verkaufspreis von E-Books; zuletzt sei ein Rabatt von 30 Prozent eingeräumt worden. Um den Verlagskonzern, der den steilen Forderungen widersteht, zum Einlenken zu bewegen, ist der Onlinehändler der Zeitung zufolge dazu übergegangen, viele physische Titel aus den Backlists der Bonnier-Verlage nur noch mit langen Lieferzeiten anzubieten.

Das ist eine Erpressung mit viel Risiko für den Erpresser. Der Form nach lautet die kuriose Drohung: Wenn du nicht machst, was ich sage, werde ich zu deinem Nachteil meine Kunden enttäuschen! Amazons aggressiver Akt gegen diesen Lieferanten trägt also auch autoaggressive Züge. Er spekuliert auf den Angstreflex: Verlage fürchten die Absatzverluste, die eine Herabstufung in der Priorität oder gar eine Auslistung mit sich bringen würde. Im konkreten Fall kam aber betriebswirtschaftliche Vernunft gewissermaßen störend ins Spiel. Bonnier sah die rote Rabattlinie überschritten und gab zur Verblüffung Amazons dem Angstreflex nicht nach.

Die Schlacht hinter dem Scharmützel ist noch mal eine andere. Sie wird um die Autoren geführt. Amazon stößt im physischen Buchhandel an seine Wachstumsgrenze. Jetzt will man versuchen, im Geschäft mit E-Books wie auch in der vertikalen Konzentration zuzulegen. Die Rabattattacke gegen Bonnier dient beiden Zielen. Ein Gewinn an Marge bliebe − ironischerweise dank Preisbindung! − komplett beim Händler. Und das Kalkül in Richtung Autoren ist ein perfide doppeltes: Falls Bonnier einknickte, reduzierte sich mit dem höheren Nachlass zugleich der Autorenanteil am verkauften E-Book. Was schlecht wäre für die Autoren. Falls Bonnier standhaft bliebe, litten Autoren wie Verlage unter den künstlich miserablen Lieferzeiten. Was ebenfalls schlecht wäre für die Autoren. Gut hingegen wären beide Varianten für einen, der vorhat, Schriftsteller zu akquirieren.

Aber dieser Schuss geht nach hinten los. Aktuell erfährt Bonnier viel Solidarität seiner Autoren. Der Carlsen-Cartoonist Joscha Sauer zum Beispiel hat seinem Ärger über den Onlinehändler auf Twitter Luft gemacht. Sein Hinweis auf den Erpressungsversuch wurde hundertfach retweetet: ein Schneeballsystem der Entrüstung, das funktioniert, weil so einer wie Sauer Zigtausende Leute auf Facebook, Twitter & Co. erreicht. Hier wirken Follower, die Jünger des 21. Jahrhunderts, als Korrektiv in einem Kampf mit ungleich verteilten Kräften. Autoren wissen, dass Leser wissen, wie sie auch ohne Amazon rasch an ein gewünschtes Buch kommen. Und Autoren ahnen, was mit ihren Honoraren passieren würde, wenn sie ihre Bücher einst einem übermächtigen Verlag namens Amazon anvertrauten ...

Kartellrechtlich wären jetzt ein paar offensive Ideen willkommen. Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen seine ohnehin erhebliche Macht im Zukunftsmarkt der E-Books noch auszubauen versucht, indem es einen digitalen Konditionenstreit mit Druck im Printgeschäft flankiert. Zu Recht stellt der Börsenverein die politische Forderung, über sinnvolle Kartellausnahmen für die Buchbranche nachzudenken. Es gibt Vorbilder − siehe etwa die kartellrechtlichen Freistellungen im Presse-Grosso.

Für stationäre Sortimente liegen im Clinch zwischen Amazon und Bonnier nur Chancen: Der Handel vor Ort kann im Beschaffungs­ser­vice punkten. Er kann um Sympathien werben − "wir nehmen unsere Kunden nicht in Geiselhaft für Machtspiele". Er kann sich den Verlagen als der verlässlichere Handelspartner empfehlen. Er kann mit E-Readern überzeugen, die anders als der Kindle dem Kunden seine Freiheit lassen. Die Verlage ihrerseits wer­den überdenken müssen, wie sie − im wohlverstandenen Eigeninteresse − den statio­nären Buchhandel spürbar als ihren Handelspartner Nr. 1 behandeln. Amazon zockt. Schon möglich, dass die Firma sich soeben mal verzockt hat.

Schlagworte:

Mehr zum Thema

28 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • Barnburner

    Barnburner

    Was hier mit recht markigen Worten als "Erpressung" bezeichnet wird, ist im wirklichen Leben ganz normaler Konditionenpoker, der in anderen Branchen nicht nur völlig üblich, sondern sogar noch mit weit härteren Bandagen gespielt wird. Jeder der schon mal mit grösseren Handelsgesellschaften Deals die über den Verkauf von einem Bündel Bananen hinausgingen, geschlossen hat, kennt die diesbez. Varianten, die bei der Frage um die Konditionen beginnen und mit dem Versuch, sein Geld zu bekommen, noch lange nicht enden.
    Da die Buchbranche jahrzehntelang unter anderen, weit geschützteren und gemütlicheren Bedingungen gewirtschaftet hat, kommt all das natürlich so erfrischend an wie Erbonkels Ankündigung, sein 18-jähriges Au-Pair-Girl zu heiraten das Testament zu ändern. Macht nur Spass, wenn man auf der richtigen Seite ist.
    Dass sofort lautstark nach dem ganzen rechtlichen und staatlichen Instrumentarium geschrien wird, wundert nicht, denn in Deutschland ist bekanntlich jeder, der nicht mehr imstande ist, seinen Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten oder mit seiner Konkurrenz fertig zu werden, „systemrelevant“ und somit berechtigt, sich auf Kosten der Allgemeinheit über Wasser halten zu lassen. Wobei man allerdings konstatieren muss, dass Banken einfach politisch besser verortet sind, um ihre Probleme zu denen der Allgemeinheit zu machen. Das trifft auf die Buchbranche ja nicht so ganz zu…..
    Ohnehin würde dgl. keine wirklich grundlegende Veränderung bewirken, denn die dem Prozess zugrunde liegenden Probleme würde auch eine staatliche oder rechtliche Intervention nicht ändern. Amazon ist nur das Sympton für die Krise, nicht die Ursache. Die Ursache liegt in einem Strukturwandel, den weder Buchhandel noch Verlage wirklich unter Kontrolle haben. Amazon ist gewissermassen eine seiner tagesaktuellen Ausprägungen. Oder um im Börsenblatt-Duktus zu bleiben: Der Furunkel auf dem Buchbranchenkörper.
    Die „Krankheit“ bekommt man mit blossem Herumschneiden am Sympton wie gesagt nicht weg. Es existiert bislang auch keine alternative Distributionsstruktur, die es an Attraktivität und Effizienz mit Amazon aufnehmen könnte, und nach den bisherigen Erfahrungen kann man auch davon ausgehen, dass diesbez. Überlegungen auch nur Gedankenexperimente bleiben werden. Insofern scheidet auch die Option aus, dem Klassenschläger mit Muskeln Konkurrenz zu machen.
    Abgesehen davon ist das Ganze für Amazon nur ein kleiner Nebenkriegsschauplatz unter vielen. Selbst für den Fall dass man sich verzockt, wäre dies für Amazon bei weitem nicht so schmerzhaft wie die Beibehaltung des status quo für alle anderen. Nun sind auch Unternehmen wie Amazon nicht für die Ewigkeit gemacht, aber man muss realistisch sehen, dass selbst wenn Bezos Unternehmen in 1 Jahr pleite wäre, die Probleme für die Branche die gleichen blieben. Der Furunkel bekäme dann einen neuen Namen und man würde sich nicht mehr über Amazon aufregen sondern den Monstro-Mart oder dgl.

    http://simpsons.wikia.com/wiki/Monstromart

    Das klingt nun bei weitem nicht so hoffnungsfroh wie der Artikel, hat aber zumindest den Vorteil ein gutes Stück näher an der Wirklichkeit zu sein.

  • Capt. Future

    Capt. Future

    @ Barnburner

    Ihr Beitrag ist in der Tat um einiges(!) näher an der Wirklichkeit als der Artikel. Aber darf man sich wundern?
    Eigentlich nicht. Der Buchhandel ist mittlerweile aus dem kuschligen 80iger Schlaf erwacht und reibt sich verwundert die müden Äugelein ob der Veränderung in der Welt. Und was macht der Buchhändler, wenn er begriffen hat, das der Zug für ihn abgefahren ist? Er jammert und zetert und schreit lauthals nach dem Staat, der es doch bitteschön durch Gesetze, Verordnungen und Vorschriften (natürlich alle(!) zu Gunsten des Buchhändlers) richten soll, damit der Buchhandel wieder selig entschlummern kann. Nebenbei, für den Buchhändler ist die Latte der "Erpressung" sehr sehr niedrig angelegt ;-)

  • Klaus Wrede

    Klaus Wrede

    Jeder Verlag, dem es nicht gelingt einen unabhängigen gewinnbringenden Marktzugang für seine digitalen Produkte aufzubauen und der das deshalb hauptsächlich Amazon für sich machen lässt, wird früher oder später zu einem abhängigen Zulieferbetrieb, der beste Qualität zu kaputtesten Preisen liefern muss.

    Für diesen Marktmechanismus gibt es Beispiele aus vielen anderen Branchen.

  • Galbadon

    Galbadon

    Wohl wahr, Barnburner. Und wenn ein böses A. erledigt wäre, käme gleich das nächste, Alibaba. Die Probleme der Branche sind dann immer noch die gleichen. Wenn ich da allein an die so notwendige Meta-Datenbank denke... Aber der Staat soll´s richten.

  • WerZuSpätKommtDenBestraftDasLeben

    WerZuSpätKommtDenBestraftDasLeben

    "wir nehmen unsere Kunden nicht in Geiselhaft für Machtspiele".

    Und in der Welt der Libris, KNVs, Thalias und Co. hat es das noch nie gegeben?

  • Christian Riethmüller

    Christian Riethmüller

    sehr fragwürdig, wie Amazon vorgeht - dabei muß man sich aber schon die Frage stellen, ob man inhaltlich nicht zustimmen muß? Im Sinne aller Buchhandlungen in Deutschland sollten wir uns fragen, ob und warum es sein kann, daß es diese miserablen Rabatte bei E-Books im Vergleich zu den gedruckten Büchern gibt. Wird da der Kuchen nicht nicht völlig ungerecht zugunsten der Verlage verteilt?

  • Arno Loeb

    Arno Loeb

    Ist doch ganz einfach: wenn alle deutschen Verlage zusammenhalten, dann hat Amazon keine Chance irgendwelche Bedingungen durchzudrücken ... dann könnten die Verlage bestimmen wie es läuft ...

  • buchhändlerin

    buchhändlerin

    vielleicht tut Herr Riethmüller genau das Richtige
    und ignoriert den Kapitän der Zukunft und den
    Burner.
    Immer wenn ein Mensch mit erkennbar erfreulichem IQ
    öffentlich über ein Problem nachdenkt, es analysiert und
    Vorschläge zu seiner Lösung macht, stehen andere auf und
    sagen ihm, wo der Hammer wirklich hängt. Geht es um die Branche Buchhandel, dürfen wir mit den Makros "Kuschelecke" "80er", "Äuglein reiben" rechnen, so vorhersagbar wie ermüdend. Die Kapitäne
    zeigen uns Buchhandelsfluffis wie es draußen im wirklichen Leben, da wo sie sich bewegen, so richtig tough zugeht. Jungs, wir bewundern euch, ok?
    Und damit Ihr euch gleich wieder richtig auf die Schenkel klopfen könnt, ein Vorschlag aus Sortimentssicht: Gibt's ein Gesetz, daß man amazon beliefern muß?
    Wie wär's, die Verlage, und zwar alle, auch die großen, geben dem Händler nicht mehr das Gold, das sie gesponnen haben: die Bücher.
    Dann kann amazon alles verkaufen was auf createspace gewachsen ist und ansonsten das Märchen vom Rumpelstilzchen lesen.

  • westley

    westley

    @ buchhändlerin

    "Gibt's ein Gesetz, daß man amazon beliefern muß?
    Wie wär's, die Verlage, und zwar alle, auch die großen, geben dem Händler nicht mehr das Gold, das sie gesponnen haben: die Bücher."

    Nein, es gibt aber Gesetze gegen Kartellabsprachen. Wenn sich alle Verlage zusammenschließen würden, dann hätten wir ein Kartell, was rechtlich zur Verantwortung gezogen würde.
    Und selbst wenn wir Verlage nichts liefern - dann bezieht Amazon halt beim Barsortiment...

  • Kleine Sortimenterin

    Kleine Sortimenterin

    Westley, danke für die Aufklärung bezüglich der Belieferung.
    Betrifft denn das Kartell auch die Firmen im Ausland,
    schließlich sagt Amazon ja, sie hätten ihren Sitz nicht
    in Deutschland und hier seien es nur Logistikzentren.
    Wer also sagt denn, die Verlage müßten einen ausländischen
    Händler beliefern? Vielleicht liege ich ja falsch, wer kennt
    sich schon noch mit EU Recht aus.
    Außerdem behauptet Amazon doch dauernd, kein
    Buchhändler zu sein - man sollte ihn mal ernst nehmen.
    Zum Thema Barsortiment: Das BS hält nur einen Teil der
    lieferbaren Bücher vor, da dürfte Amazon schnell an seine
    Grenzen kommen, so einfach wäre es dann nicht mehr.

  • Klaus Wrede

    Klaus Wrede

    @6.

    Lieber Herr Riethmüller,
    würden verbesserte Konditionen bei E-Books den Buchhändlern tatsächlich viel helfen (so erfreulich bessere Konditionen natürlich immer sind)? Haben die Buchhändler tatsächlich so viel Traffic und Verkäufe, dass dann alles gut wäre?

    Eine viel konsequentere Maßnahme wäre es doch, wenn Verlage grundsätzlich ihre Bücher mit "E-Book inside" verkaufen würden, am besten im Bundle, d.h. das E-Book allein wäre nicht billiger.

    Würde das nicht dem Buchhandel sehr viel mehr helfen?

    Und: werden Dumpingpreise für E-Books tatsächlich am Ende Handel und Verlagen viel bringen, außer vielleicht Amazon aufgrund der schieren Masse?

  • Rainer Zenz

    Rainer Zenz

    Was Kartelle angeht: Nein, Verlage dürfen sich nicht absprechen, Amazon (oder wen auch sonst) nicht zu beliefern, auch nicht bei ihren Rabatten.

    Zu Bundles: Die sind ja nett, aber nichts für Leute, die eigentlich nur das E-Book wollen. Für das wiederum ist der volle Druckbuchpreis nicht durchsetzbar und tatsächlich auch nicht berechtigt. Das liegt nicht nur an den eingesparten Druck- und Vertriebskosten, sondern genauso an den eingeschränkten Nutzungsrechten.

    Die Konditionen für Buchhändler bei E-Books sind derzeit offenbar unattraktiv. Das bremst naturgemäß deren Engagement auf dem Gebiet. Das wäre aber notwendig, um Kunden zu halten, die auch oder nur noch E-Books wollen.

  • Klaus Wrede

    Klaus Wrede

    @ 12.

    Lieber Herr Zenz,

    mir ist schon klar, dass das die gängige Theorie ist: E-Books müssen billiger sein. Aber wie billig soll's denn sein? Egal wie billig Sie es machen, Maßstab werden immer Selfpublishing-Angebote sein. "Warum können die das?".

    Ich kenne Leute, die laden sich bevor sie in Urlaub fahren 20 Romane auf ihren Reader. Auswahlkriterien: wo gibt's was umsonst, welche Schnäppchen hat Amazon, wo gibt's Romane am billigsten. Aber sind das wirklich Verlagskunden? Muss jeder Verlag mit Selfpublishern konkurrieren? Ist das nicht ein ganz anderes Businessmodel?

    Andererseits: wenn ich ein Buch von, sagen wir, Daniel Kehlmann lesen möchte, dann gibt es dafür keinen billigen Ersatz, dann sage ich nicht "Hey Verlag, ich habe hier aber einen interessanten Roman für 99 Cent. Wenn du zu teuer bist, dann lese ich eben den." Sondern dann zahle ich den höheren Preis. Was ich aber nicht möchte: für das E-Book noch mal zusätzlich bezahlen.

    Wenn Verlage nicht mehr zu bieten hätten (und deshalb auch nicht mehr verlangen könnten) als Selfpublisher, dann wären sie doch überflüssig, oder?

    Im übrigen hat mich auch die Pi-mal-Daumen-Rechnung noch nicht überzeugt, dass E-Books billiger sein müssen, weil sie geringere Kosten mit sich bringen. Das stimmt doch nur dann, wenn man die Investitionen (und auch die fehlgeschlagenen Versuche in Technik und Marketing) ausblendet.

  • Rainer Zenz

    Rainer Zenz

    Niemand verlangt, dass Verlags-E-Books 0,99 oder 2,99 Euro kosten sollten. Leser empfinden es aber als nicht gerechtfertigt, wenn sie den gleichen Preis oder nur 20 Prozent weniger kosten wie die Druckausgabe, womöglich sogar eine gebundene.

    Es wird nun mal faktisch weniger geboten. Das muss sich im Preis niederschlagen, sonst zucken zu viele Kunden zurück. Dem Umsatz nutzt das nicht, im Gegenteil.

  • Dieter Dausien

    Dieter Dausien

    @Barnburner: Also, man kann doch immer noch was lernen: Das ist also "ganz normaler Konditionenpoker, der in anderen Branchen nicht nur völlig üblich, sondern sogar noch mit weit härteren Bandagen gespielt wird." Und in der Steinzeit haben sie sich mit Holzkeulen auf die Köpfe gehauen. Das war damals nämlich der ganz normale Überlebenspoker.

    Aber war das deshalb gut so? Ich dachte, der Fortschritt der Menschheit besteht gerade darin, dieses tolle freie Spiel der Kräfte zu regeln, da es sonst nämlich nur für sehr wenige so toll ist. Deshalb gibt es heute so was wie Arbeitsschutz, Krankenkassen und die Buchpreisbindung.

    Und was Barnburner, Galbadon, Amazon-Kunde & Co auch gar nicht gerne hören: Bücher sind keine Ware wie jede andere. Deshalb bestehen in der Buchbranche tatsächlich andere Regeln, und zwar ganz gewollt. Denn wenn ein Müslijoghurt vom Markt verschwindet, ist es kulturell meist zu verkraften, Bei einem Roman oder einem Lyrikbändchen oder einem ausgefallenen Kinderbuch kann das schon ganz anders aussehen. Aber wem erzähle ich das . . .

  • Verkaufnix

    Verkaufnix

    Lieber Herr Dausien, Bücher sind in der Tat anspruchsvolle Güter. Man kann sich aber sicherlich darüber streiten, ob das nur für Bücher gilt. Wenn nein, müßten noch viele andere Produkte einer Preisbindung unterstehen. Schaut man sich z.B. das Ansinnen von TTIP an, Grundbedürfnisse des menschlichen Leben -wie Trinkwasser- zum Gegenstand von kapitalistischem Gewinnstreben zu machen, zweifele ich zumindest an einer Alleinstellung des Kulturgutes Buch.
    Ich kenne recht viele Branchen und verschiedene Handelsformen. In der Tat geht es im "normalen" Buchhandel recht gesittet zu. Durch den Eintritt von Konzernen wie z.B. der Metro, Kaufland, etc. schwappten allerdings so einige gar nicht buchhandelstypische Gebaren in unseren Markt. Die Rackjobber z.B. in Darmstadt könnten ein Lied davon singen, wohl kein besonders lustiges. Aber so weit muß man nicht gehen. Schon die immer größer werdende Marktmacht der Thalias (ab der Hagener Zeit) & Co. hat Konditionen und Verhandlungsgebaren in unsere Branche gebracht, die für die handelnden Personen im Vertrieb der Verlage nicht wirklich lustig waren und sind. Darüber wird aber nicht so viel berichtet, man hat ja jetzt den gemeinsamen Feind Amazon. Glauben Sie mir - die "Großen" der Branche haben teilweise auch Konditionen erpresst, die nicht Preisbindungsgesetzeskonform waren (und vielleicht sind).
    Ich sehe die Entwicklung bei Amazon auch sehr skeptisch, versuche allerdings halbwegs objektiv zu bleiben. Was fehlt, ist ein Branchenkonsens, sich bestimmten Forderungen schlicht zu verweigern. Konditionserpressungen nicht nachzugeben und auf dieses Geschäft dann mal auch eine Zeit lang zu verzichten. Sagt sich leicht, ist aber in heutigen Zeiten verdammt dornig. Der Mensch lebt übrigens nicht von Kultur alleine, auch wenn das so Manche/r in unserer Branche zu denken scheint...

  • Merfelle

    Merfelle

    @ Verkaufnix @ Dieter Dausien

    Also mir muß jetzt bitte mal erklärt werden, warum der Buchhandel seit Jahr und Tag das Hohelied vom "Besonderem Gut Buch" plärrt und was das Buch den so viel erhabener als Müslijoghurt und Co macht??
    Liebe Leute, Bücher sind schon lange nix besonderes mehr. Das war vielleicht vor 500 Jahren so. Aber heute ist das Buch eine Ware wie jede andere. Genauso, wie Buchhändler kein besonderer Beruf ist, sondern ein Verkäuferberuf im Einzelhandel wie es die Kollegen an der Wurstheke oder i Schuhladen auch. Da solte der Buchhandel mal die Realität sehen und nicht traumtanzen!

  • Dieter Dausien

    Dieter Dausien

    @ Merfelle: Sorry, Sie hatte ich in meiner Aufzählung der originellsten Kommentatoren übergangen. Ich wollte Ihnen nichts unterstellen, aber mit Ihrem obigen Beitrag haben Sie bewiesen, dass Sie Barnburner, Galbadon und Amazon-Kunde in nichts nachstehen. Wenn Sie den kulturellen Wert von einem Buch und einem Becher Joghurt nicht unterscheiden können, frage ich mich, warum Sie gerade hier soviel kommentieren. Irgendwie hat's Ihnen der Buchhandel wohl doch angetan . . .

    Um aber auf Ihre Frage zu antworten (sorry für das Pathos): Bücher transportieren Gedanken, und die bewegen die Welt.

    @ Verkaufnix: Was Sie zu TTIP sagen, kann ich nur unterschreiben. Zum Glück gibt es auch gegen die ungeregelte Vermarktung von Trinkwasser bereits erhebliche Gegenbewegungen.
    Und mit dem Hinweis, dass Amazon nicht der Einzige ist, der versucht, mit seiner Marktstellung den Verlagen Konditionen abzupressen, die jenseits dessen sind, was die Preisbindung zulässt, haben Sie leider ebenfalls völlig recht.

  • Merfelle

    Merfelle

    @ Dieter Dausien

    Sie und ich denken so unterschiedlich, das wir nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen würden. Was allerdings nichts macht, da wir ausser ein paar Komentaren hier im Forum nichts meiteinander zu tun haben. Das ist m.E. gut so und sollte auch so bleiben. Jedem seine Meinung. Allerdings bin ich nach 15 Jahren Buchhandel in unterschiedlichsten Funktionen wirklich froh, den Buchhandel verlassen haben. Aber auch das sehen Sie vermutlich anders ;-)

  • Dieter Dausien

    Dieter Dausien

    , , , stimmt, ich bin tatsächlich sehr froh, im Buchhandel zu sein =)

  • Galbadon

    Galbadon


    zu 14.
    Nicht "die Leser" finden es nicht gerechtfertigt, sondern eine kleine Fraktion von Lesern, die allerdings besonders lautstark ist, das medial präsent. Die meisten Leser wissen schon, dass sie für die Geschichte, die Information, die Aufbereitung bezahlen, nicht für das Medium - und sind auch bereit, für sauer aufbereitete E-Bücher den entsprechenden Preis zu zahlen. Nur - leider - statt auf Qualtiät zu gehen, folgen die Verlage, in vorauseilendem, unnötigen Gehorsam, dem Ruf nach dem Billigbuch.

    Wie kommen Sie darauf, dass ein E-Buch weniger zu bieten hat? Natürlich hat es Nachteile gegenüber dem Buch - etwa die bisher gültigen Lizenzmodelle - aber es hat durchaus Vorteile, die auch das Geld wert sind - von der Skalierbarkeit der Schrift (unschätzbar bei älteren Menschen und wenn man keine Lesebrille dabei hat) über das leichte Gewicht und die große Mobilität bis zum gesparten Regalplatz und die gute Archivirbarkeit. Wenn dann noch auf DRM verzichtet wird, sind es noch weitere Vorteile, die für das E-Buch sprechen.
    Es gibt eigentlich keinen rationalen Grund, warum E-Bücher billiger sein sollten als die Druckbücher. Nur werden, kurzsichtig, aber effektiv, immer mehr E-Leser mit Billig- und Bundleware geködert und so die Bereitschaft, für den Content zu zahlen, sofern er digital vorliegt, entsprechend verringert.

  • Rainer Zenz

    Rainer Zenz

    Sie vermengen die Eigenschaften von E-Books mit denen der Lesegeräte. E-Books enthalten nur den Text in (hoffentlich nur) leicht aufbereiteter Form. Viele E-Book-Vorzüge sind dem Medium an sich und den Geräten geschuldet, nicht einem E-Book von Verlag X.

    Daich selbst für Verlage arbeite (als Buchgestalter, Setzer und E-Book-Ersteller), ist mir klar, dass die Hauptarbeit auf den Inhalt und nicht auf die Verpackung entfällt – um es mal prosaisch auszudrücken. Man bekommt beim E-Book nun aber mal, anders als beim Druckbuch, gar keine »Verpackung« mehr und hat die erwähnten Einschränkungen.

    Es ist aber nicht allzu hilfreich, über die Akzeptanz von E-Book-Preisen zu spekulieren, besser wäre es, das empirisch zu untersuchen.

  • Klaus Wrede

    Klaus Wrede

    Lieber Herr Zenz,

    nach meinem Eindruck trifft es nicht zu, dass E-Books nur den Text enthalten. Die "Verpackung" des E-Books ist nicht in erster Linie das Lesegerät, sondern die E-Book-Software.

    Genau mit dieser Software bestimmt Amazon beim Kindle welche Leistungsmerkmale E-Books haben dürfen. Als Verlag reicht man ein "dummes" E-Book ein, den Rest bestimmt Amazon. Das ist die Grundlage der Abhängigkeit, von der ich in meinem ersten Post geschrieben habe.

    E-Books müssen nicht so simpel und weniger wert sein als gedruckte Bücher. In Post 21. wurde bereits die Mobilität angesprochen, die einen hohen Wert darstellt.

    Auch der Verzicht auf hartes DRM ist ein Wert, weil die Nutzbarkeit auf verschiedenen Geräten dadurch vereinfacht wird.

    Bevor Verlage E-Books zur Hälfte des Preises der Druckversion verkaufen, sollten sie besser dem Käufer erlauben, das E-Book mit einigen anderen Lesern zu teilen.
    Das geht nicht mit Amazon-E-Books, weil Amazon das eben nicht will, aber mit einer unabhängigen Softwarelösung ist das leicht möglich.

    Ein E-Book, das mit seiner Druckversion mindestens gleichwertig sein soll, muss für den Kunden nützlicher sein als ein Kindle-E-Book, da haben Sie allerdings recht.

  • Rainer Zenz

    Rainer Zenz

    »Den Rest bestimmt Amazon« trifft so nicht zu. Abhängigkeiten und Abschottungen entstehen durch hartes DRM, worüber Autoren und Verlage zu entscheiden haben.

    Der eigentliche technische Unterschied zwischen Kindle- und Epub-Büchern ist nicht erheblich und kann leicht überbrückt werden.

    Leider trauen sich bisher zu wenige Verlage, auf DRM zu verzichten und so für mehr Offenheit auf dem Markt zu sorgen. Es wäre eine souveräne Reaktion von Bonnier, auf DRM zu verzichten und so auch Kindle-Besitzer unabhängig von Amazon beliefern zu können.

  • Barnburner

    Barnburner

    @Dieter Dausien

    Dass Sie normales kaufmännisches Handeln mit dem Verhalten der wenig ruhmreichen Zeit der Keulenkriege vergleichen, zeigt unter welch weltabgewandten Bedingungen der Buchhandel jahrzehntelang arbeiten konnte. Da konnte man guten Gewissens glauben, als Mitglied der Buchgilde sei man von der Unbill des Lebens im wesentlichen verschont, und man sei etwas Besseres als die gewöhnlichen Pfeffersäcke, die Teppich- und Yoghurthändler um einen herum.

    Dieser gemütliche Rahmen war jedoch nicht Ergebnis einer zivilisatorischen Entwicklung, sondern ist allein der Tatsache geschuldet, dass der Strukturwandel in der Buchbranche erst vergleichsweise spät in Gang kam - Tante Emma hatte ihr Amazon-Erlebnis schon ein paar Jahre früher, da nannte sich das Übel „Discounter“. Dann tauchten aus den finstersten Tiefen der kapitalistischen Hölle das Internet und Amazon auf und die Welt war nicht mehr so plüschig wie zuvor und würde es auch nie wieder sein. So ähnlich haben wohl auch die Kopisten der spätmittelalterlichen Welt auf den kulturlosen technischen Firlefanz eines Gutenberg reagiert. By the way, einer der Gründe warum der Buchdruck im Osmanischen Reich nur schleppend und mit Verzögerung angenommen wurde, lag vor allem auch am Widerstand dieser Berufsgruppe.

    Nun ist ja jeder davon überzeugt, dass sein Metier das Wichtigste ist: Mancher glaubt, ohne seinen Lehrstuhl fiele die Menschheit ins dunkle Zeitalter zurück, andere wiederum „lieben“ Lebensmittel etc. Der Obsthändler um die Ecke kann sich guten Gewissens nicht nur als kleiner Obsthändler, sondern eigentlich als Ernährer der Menschheit sehen. Denn Lebens-mittel heissen nicht von ungefähr so und jeder der seine Tage damit verbringt, seine Mitmenschen mit Nahrung zu versorgen kann nicht lautstark genug gepriesen werden. Ja, auch Äpfel und Kartoffeln (und ne Flasche Akvavit) sind etwas Besonderes – und eigentlich so ziemlich alle anderen Handelsgüter auch. Wers nicht glaubt soll demnächst ohne Hosen oder ohne Schuhe auf die Strasse gehen. Wenn nun alles so furchtbar bedeutsam ist, bedeutet dies in letzter Konsequenz eigentlich nur, dass keiner wirklich guten Grund hat, sich aufs hohe Ross zu setzen.

    Auf dem aber sitzen manche Buchhändler erstaunlich gerne. Und der Blick von dieser lichten Höhe macht Shades of Grey beim Buchhändler zum Kulturgut und bei Amazon zu schlichtem Schweinkram und selbst den letzten Mist aus den Verlagsvorschauen zu etwas Besonderem. Denn allzu genau sollte man bei den Zehntausenden von Neuerscheinungen nicht hinsehen. Das Prädikat des „Besonderen“ verdienen definitiv nicht alle Bücher pauschal.

    Interessanterweise müssten aber gerade jene, die Bücher kritiklos als nicht gerade alltägliches Handelsgut sehen, tagaus tagein Amazon lobpreisen, denn dieser Laden stellt die besonderen Güter in einem Umfang bereit, zu dem ein normalsterblicher stationärer Buchhändler nie imstande wäre. Ich denke hier vor allem an fremdsprachige Publikationen und die Titel von Kleinverlagen (müssen wir bestellen, das kann ein paar Wochen dauern). Nun sieht nicht mal Amazon selbst sich als Kulturvermittler, sondern schlicht als Handelsbetrieb, obwohl der Anspruch in diesem Fall zwar genauso lächerlich und überzogen, aber zumindest weniger unberechtigt wäre. Auch wenn der eine oder andere Buchhändler sich für die Verbreitung einzelner Titel engagiert (und für andere nicht, weil er sich eben nur um einen verschwindend kleinen Teil der verfügbaren Titel aktiv kümmern kann), verleiht dies der Branche als Ganzes noch lange nicht die höheren Weihen des Mittlers zwischen der Welt des Geistigen und der schnöden Wirklichkeit. Man wird nicht zum Intellektuellen, nur weil man einmal im Jahr einen Adorno über den Ladentisch reicht und abkassiert. Die Rolle die der Buchhandel in der Vergangenheit im intellektuellen Leben vielleicht gespielt einmal haben mag, hat sich schon lange erübrigt. Der Besuch in der Buchhandlung ist für den Buchliebhaber natürlich nicht mit dem beim Obsthändler (gepriesen seien seine Äpfel) zu vergleichen, aber für Dünkel seitens dessen der ihn dort hinter der Kasse erwartet besteht nun wirklich kein Grund. Den darf vielleicht der Autor für sich in Anspruch nehmen – bzw. der Lektor, der aus einem saumässigen Manuskript etwas Vorzeigbares macht - aber die spielen in einer anderen Liga.

    Es ist letztlich gerade diese Kränkung, die Erfahrung, nichts Besonderes zu sein bzw. wie ein ganz normaler Krämer unter anderen behandelt zu werden, die den Buchhandel noch mehr zu zwiebeln scheint als die Umsatzverluste (und die tun schon richtig weh).

  • Face_65

    Face_65

    Lieber BBL-online-Admin,

    könnte vielleicht die öffentliche Kommentar-Funktion eingeschränkt werden, damit das Trollen und Schwadronieren aufhört? Wer was zur Branche zu sagen hat, möge sich mit seiner Abo-Nummer einloggen? Wäre das eine Idee? Es wäre schön, wenn es hier wieder zu Sachdiskussionen käme. Wer Papierbücher insgesamt für Teufelswerk hält, die Preisbindung als Verlegermonopol ansieht oder glaubt, ein Marktteilnehmer in der USA sei Wettbewerb genug, kann das gern auf seiner eigenen Website erzählen. Muss er sich ausgerechnet hier ausmähren? Sorry, aber es nervt mittlerweile doch sehr.

  • Face_65

    Face_65

    N.B. Ehe jetzt die Trolle "Zensur" kreischen: Der Deutsche Fachverlag lässt auch nicht jeden bei seinen Verbandsblättern mitdiskutieren. Warum auch, wenn doch erstmal eine Branche für sich selbst eine Haltung zu strittigen Themen finden sollte.

  • Galbadon

    Galbadon

    @ Rainer Zenz
    Ein sehr merkwürdiges Argument: Den Text vom Medium zu trennen. Das müsste man dann auch für das gedruckte Buch tun - den Text von den Eigenschaften eines papiergebundenen Werkes trennen - womit jedes Ihrer Argumente hinfällig wäre.
    E-Bücher sind eben genau die Textmedien, die auf elektronischen Geräten nutzbar ist - und stellen damit einen eigenen Wert dar. Genauso, wie die Textmedien des Gedruckten einen Wert gegenüber dem gesprochenen Wort darstellen.
    Und auch dies ein Vorteil - dass die Texte der E-Bücher auf verschiednen elektronischen Endgeräten dargestellt werden können, je nach Bedarf und Möglichkeit.

    Es wirkt auf mich immer verblüffend, wenn Argumente gegen das billige E-Buch immer mit den bizzarsten Behauptungen gekontert werden. Gut Güte, die meisten E-Bücher kosten gerade genauso viel wie ein (in Worten EIN) Kinobesuch, da ist man für´s gleiche Geld aber länger unterhalten. Ist ja nun wirklich nicht so, das Bücher überteuert sind.

    Und DRM? Hartes DRM beim EPUB spielt Amazon doch direkt in die Hände - was also soll das Gejammer? Ohne dies könnte jeder EPUBs zu MOBI konvertieren und auf seinem Kindle lesen. Damit wäre die Marktmacht des Kindle (ein Reader, ein Shop) weiter herabgesetzt. Und? Verzichten die Verlage auf DRM? Nein! Aber die Politik soll´s richten. Wozu auch durch Pioniergeist, Innovationsfreudigkeit und Kundenfreundlichkeit konkurrenzfähig werden, wenn es doch einfach per Gesetz geht!

    • Informationen zum Kommentieren

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

    • Mein Kommentar

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

      Ihr Profilbild können Sie über den externen Dienst Gravatar einbinden.

      (E-Mail wird nicht veröffentlicht)
      CAPTCHA image
      Wenn Sie die Buchstabenkombination nicht entziffern können, erhalten Sie durch Klick auf die Buchstaben eine neue Kombination.

      * Pflichtfeld