Alfred Döblin-Medaille

Erster Preisträger ist Martin Kordić

Martin Kordić  ist der erste Preisträger der neuen Alfred Döblin-Medaille der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Ausgezeichnet wird er für seine bisherigen Veröffentlichungen, insbesondere für seinen Debütroman "Wie ich mir das Glück vorstelle" (Hanser).

In "Wie ich mir das Glück vorstelle" erzähle der Autor "mit großer Virtuosität" die Geschichte eines dreizehnjährigen behinderten Jungen in den Wirren des Bürgerkriegs im ehemaligen Jugoslawien, heißt es in der Mitteilung.

Martin Kordić, 1983 in Celle geboren, studierte "Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus" in Hildesheim und an der Universität Zagreb und arbeitet heute als Lektor. Er war Herausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste und der Essaysammlung "Treffen. Poetiken der Gegenwart" sowie künstlerischer Leiter des Literaturfestivals Prosanova.

Die Preisverleihung findet am 25. März im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Mainz statt.

Zum Preis
Mit der Alfred Döblin-Medaille will die Akademie Autoren für deren erste vielversprechende Veröffentlichungen und ihr bisheriges gesamtes literarisches Wirken auszeichnen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Außerdem hat der Preisträger das Vorschlagsrecht für den kommenden Preisträger − darf drei Vorschläge einreichen, aus denen die Akademie einen Preisträger auswählt.

Der Name des Preises erinnert an den Gründungsvater der Akademie der Wissenschaften und der Literatur − an Alfred Döblin.

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