Verbundmodelle für das unabhängige Sortiment

Allianz der Unabhängigen

Bessere Konditionen, schlankere Prozesse, mehr Liquidität: Mit diesen Argumenten punkten die vier großen Buchhandelsverbünde beim inhabergeführten Sortiment. Und sie wollen weiter wachsen. TAMARA WEISE

Buchwert: Ein ganzheitlicher Ansatz

Knapp vier Jahre ist es jetzt her, dass Buchwert als ­eigenständiges Unternehmen seine ersten Schritte machte. Der Verbund gehört damit zu den jüngsten der Branche, ohne deshalb allerdings unerfahren zu sein: Die Gesellschafter, die EK/servicegroup und die DZB Bank, bringen jahrzehntelange Erfahrung im Einzelhandel mit – und prägen damit das Konzept.

Die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer inhabergeführter Buchhandlungen stärken und deren Zukunftsfähigkeit sichern: Darum ging es Buchwert bei der Gründung, und darum geht es dem Verbund bis heute – jedoch nutzen die Bielefelder dafür besondere Mittel. Laut Geschäftsführer Michael Rosch ("Kooperationen sind das Gebot der Stunde") stehen dabei vier Themen im Zentrum: 

  • Betreuung und Beratung: Vier Regionalbetreuer, alles erfahrene Buchhändler, reisen durch die Republik, um Mitglieder individuell zu beraten. Sie bilden zugleich die zentrale Schnittstelle für den Know-how-Transfer innerhalb des Verbunds.
  • Zentralregulierung: Für Verbundpartner und Verlage übernimmt Buchwert die Zahlungsabwicklung und trägt dabei zugleich das Risiko des Forderungsausfalls. Die Händler erhalten eine Rückvergütung.
  • Optionale Leistungsbausteine: Dazu gehören zum Beispiel der zentrale Wareneingang, Marketingmaßnahmen, die Unterstützung im Bereich Omnichannel und die Fachgruppe "Lesen & Erleben".
  • Zusatzsortimente: Durch die Anbindung an die EK/servicegroup bekommen die Mitglieder einfachen Zugriff auf Non-Books, etwa auf Geschenkartikel und Schreibwaren.

Allein diese Punkte zeigen schon, dass Buchwert seine Ziele sehr ehrgeizig angeht – Rosch bezeichnet den Ansatz nicht umsonst als "ganzheitlich". 2018 will er das Wachstum der Gruppe vorantreiben und das Leistungsportfolio weiterent­wickeln. Wichtig sei, sagt er, was die Verbundpartner benötigen, um heute und morgen erfolgreich zu sein. Prämisse ist für ihn dabei stets der Mehrwert für Händler und Verlage. "Alles, was dem Verkauf von Büchern nützt und die Abläufe im Handel verbessert, ist unser Thema", betont er, und sieht Buchwert da auf dem richtigen Weg. Viele Buchhändler würden längst die Vorteile und die Notwendigkeit von Kooperationen erkennen und sich auch gern engagieren. "In der Gemeinschaft eines Verbunds sind Ziele erreichbar, die sich für den Einzelnen entweder sehr viel schwieriger oder möglichweise gar nicht umsetzen lassen."   

"Kooperationen sind das Gebot der Stunde."

Fakten zu Buchwert

Mitgliedsbuchhandlungen: 172 (mit 231 Standorten) 
Konzept: Betreuung und Beratung, Zentralregulierung, Allround-Dienstleister

Buchwert entstand 2014 als Joint Venture zweier Unternehmen, der Mehrbranchenverband EK/servicegroup brachte seinen Buchbereich ein – die DZB Bank die bekannte Buchhändler-Abrechnungs-Gesellschaft (BAG). Im Mittelpunkt stehen Dienstleistungen für das Sortiment, allen voran Betreuung und Zentralregulierung (ZR) mit Delkredere und Rückvergütung. Jüngstes Projekt ist der zentrale Wareneingang in Kooperation mit KNV (Start 2017). Rund 20 Partnerbuchhandlungen arbeiten besonders eng in der ­Fachgruppe "Lesen & Erleben" zusammen.

Kosten: einmalige stille Einlage zum Start, keine weiteren Gebühren. Abgesehen von der ZR können Leistungen optional genutzt/gebucht werden. Für die Fachgruppe gilt ein Monatsbeitrag.

Aktivitäten und Ziele 2018 

  • Wachstum auf 200 Mitglieder
  • Weiterentwicklung der Verbundleistungen
  • Ausbau der Verbundaktionen mit Verlagen

buchwert-service.de

eBuch: Gemeinsam mehr erreichen

Dass Buchhändler Kooperationen schätzen, zeigt sich nirgendwo eindrücklicher als bei eBuch: Kein Verbund ist größer – und kein Verbund wächst schneller. Mittlerweile kommt die Genossenschaft auf rund 860 Mitglieder, in den vergangenen Jahren legte die Gruppe nach eigenen Angaben jeweils um zehn Prozent zu, löste zudem manches Nachfolgeproblem, wie Vorstand Angelika Siebrands (Bad Säckingen; Buchhandlung Schwarz auf Weiß, Schreibwarenladen) berichtet: "Erfreulicherweise konnten wir einige altersbedingt anstehende Schließungen durch Vermittlung innerhalb des eBuch-Kreises abwenden und so Standorte auch für die Zukunft sichern."

Die Genossenschaft entstand vor 18 Jahren und hat ihr Anfangsziel nie aus den Augen verloren. Im Jahr 2000, als sie gegründet wurde, ging es darum, unabhängigen Buchhandlungen im Alltag Arbeit abzunehmen – dabei ist es geblieben. Schlanke Prozesse, einfache, möglichst günstige Konditionen, der Austausch mit Gleichgesinnten, das Ende der Einzelkämpfermentalität: All diese Faktoren bilden bis heute das Fundament. "Unsere Besonderheit", meint Siebrands, "ist die extreme Händlernähe." 

Wichtig für die Genossen sind längst aber noch andere Themen, vor allem mit Blick aufs Marketing und auf die Multichannel-Dachmarke genialokal – hier ist der Verbund aktuell auch am aktivsten.

2015 startete, unterstützt von Libri, zunächst die Web­plattform genialokal. Sie wurde selbstbewusst als Gegenmodell zu Amazon am Markt platziert; gut 600 eBuch-Händler sind mittelerweile dabei, informieren Kunden über ihr Profil und ihre Services, motivieren sie zum Einkauf. Alles in allem scheint das auch zu funktionieren: 2017 sei der Umsatz via ­genialokal.de im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel gestiegen, rechnet Siebrands vor: "Wir konnten über 30.000 Neukunden für unsere Buchhandlungen gewinnen und unsere Abholfachquote bei den Onlinebestellungen über genialokal auf deutlich über 80 Prozent steigern."

eBuch sieht sich auf dem richtigen Weg und will nicht nachlassen: "eBuch2025" heißt ein Projekt, an dem die Genossen gerade arbeiten und von dem Siebrands nur verrät, dass es "eine ähnliche Dimension haben wird wie vor einigen Jahren noch das Thema Anabel". Einstweilen die Stars: genialokal und das neue Kundenmagazin "schönerlesen".

"Unsere Besonderheit ist die extreme Händlernähe."

Fakten zu eBuch

Mitgliedsbuchhandlungen: 860  
Konzept: Genossenschaft

eBuch ist der größte Verbund im Buchhandel, alle wirtschaftlichen Aktivitäten steuert die eBuch Service GmbH & Co. KG. Das Unternehmen nimmt den Mitgliedern bei nahezu jedem Orga-Thema Arbeit ab. Im Vordergrund steht der Einkauf via Anabel: Libri richtete für die Genossen schon vor Jahren ein Zentrallager ein, über das der Großteil des Umsatzes läuft (2017: ca. 120 Mio. Euro, bei einem Außenumsatz aller Mitglieder von etwa 200 Mio. Euro).

Die Anabel-Konditionen: Wer ein Exemplar eines Titels ordert, erhält 35 Prozent Rabatt, bei zwei Exemplaren gibt es 37 Prozent, ab drei Exemplaren 39 Prozent. Anabelisten profitieren zudem durch vergünstigte Bezugsgebühren.

Multichannel-Angebote bündelt eBuch unter der Dachmarke Genialokal; seit 2018 gibt es auch ein crossmediales Kundenmagazin, das teilweise durch Verlagsanzeigen finanziert wird ("schönerlesen").     

Kosten: Mitglieder erwerben Anteile an der Genossenschaft (je 500 Euro), die monatlichen Gebühren liegen bei 30 Euro. Für die Anabel-Nutzung sind 45 Euro pro Monat zu zahlen. Darin enthalten sind u.a. die Grundgebühren für genialokal.de und die Bibliografie.

Aktivitäten und Ziele 2018

  • Mitgliederwachstum
  • Frühjahrskampagne für die Plattform genialokal, um die Reichweite im E-Commerce weiter zu steigern; Start des Kundenmagazins "schönerlesen" (Auflage: 100.000 Exemplare; ab 2019 vier Ausgaben pro Jahr) 
  • "eBuch 2025": Entwicklung eines Zukunftskonzepts

ebuch.net  

LG Buch: Bücher mit Bonus 

Die Leistungsgemeinschaft Buch, kurz LG Buch, hat seit Dezember 2017 einen neuen geschäftsführenden Vorstand – auf Beschluss des Aufsichtsrats zog Peter Stephanus in das Münchner Büro der Genossenschaft ein und übernahm damit die Nachfolge von Michael Fürtjes. 

Stephanus ist Mitinhaber der Buchhandlung Stephanus in Trier, langjähriger Genosse – und verkörpert eine neue Generation. Der Aufsichtsratsvorsitzende der LG Buch, Reiner Gollenstede (Buchhandlung Gollenstede, Brake), kommentierte die Personalie damals mit Verweis auf die Lage im Buchhandel, auf die Frequenzverluste und sich wandelnde Kunden­wünsche. Es sei an der Zeit für neue Impulse, betonte er. "Angesichts eines hart umkämpften Marktumfelds sehen wir die Notwendigkeit, die Weichen neu zu stellen, damit wir in Zukunft wieder wachsen können."

Peter Stephanus sagt heute, gut vier Monate nach seinem Amtsantritt: Für die LG Buch sei es wichtig, jetzt von einem Praktiker geführt zu werden – die Hürden, vor denen die Branche derzeit stehe, kenne er bestens. "Diese praxisorientierte Sichtweise wird der Genossenschaft guttun, sei es bei der Organisation des operativen Geschäfts, bei der Mitglieder-Akquise oder der Beurteilung von bestehenden oder zukünftigen Kooperationen."

Zum Wettbewerb mit anderen Verbünden, die ja ebenfalls weiter wachsen wollen, äußert sich Stephanus ebenso unbefangen wie zielstrebig. "Wir suchen neue Mitglieder, die von unserem Geschäftsmodell profitieren und ihrerseits die Genossenschaft stärken, indem sie ganz bewusst unsere Angebote nutzen", sagt er. Das könnten ungebundene Buchhandlungen sein, aber auch wechselwillige Mitglieder anderer Verbünde: "Nicht jeder ist dort glücklich, wo er gerade ist." Stephanus zufolge setzt sich die LG Buch aber aktuell noch mit vielen weiteren Themen auseinander, etwa mit

  • Verlagspartnerschaften: 2017 stiegen die Umsätze mit den Partnerverlagen zweistellig – daran will der Verbund anknüpfen und weitere Verlage hinzugewinnen (im Portfolio fehlen unter anderem noch Bastei Lübbe, dtv, Gräfe und Unzer).   
  • Logistik: Noch 2018 wollen die Genossen prüfen, inwieweit zentrale Logistik-Services für die beiden Leistungsgruppen nützlich sein könnten. Einen zentralen Wareneingang oder ein Zentrallager für alle hält der Verbund, im Moment zumindest, nicht für sinnvoll. Stephanus denkt aber über Lösungen nach, "die einzelnen Gruppen unserer Mitglieder einen Mehrwert bieten, etwa Filialbetrieben".
  • Standardisierung: Um die Prozesse zu verschlanken, baut die LG Buch ihre Zusammenarbeit mit der MVB aus; die Mitglieder erhalten jetzt mit jeder Titelinformation Links zu VLB-TIX – und können die Daten auch direkt in ihre Warenwirtschaftssysteme übernehmen.
  • Marktforschung: Seit dem vergangenen Herbst liefern die Mitglieder ihre Abverkaufsdaten an GfK Entertainment, gewinnen dadurch Einblick in ihre Zahlen; die neue Transparenz soll künftig auch bei Gesprächen mit Verlagen helfen.

"Die praxisorientierte Sichtweise wird der Genossenschaft guttun."

Fakten zur LG Buch

Mitgliedsbuchhandlungen: 157 (mit 190 Standorten) 
Konzept: Genossenschaft 

Zur LG Buch gehören sowohl kleine als auch größere Sortimente. Wichtigster Faktor ist zwar der Einkauf, zentral wird aber noch mehr organisiert: Die Genossenschaft hat mehrere Dienstleister eingebunden, unter anderem Betriebsberater, Ladenbauer und das Barsortiment Umbreit. Unterstützt wird der Verbund von 63 Partnerverlagen, auch einigen großen (unter anderem Klett, Oetinger, Rowohlt) – ­besonders aktiv sind dabei die rund 70 Mitglieder der zwei Leistungsgruppen (Belletristik / Sachbuch, Kinder- und Jugendbuch). Auf alle Umsätze mit den Partnern gibt es einen jährlichen Bonus als Anreizprämie, der zwischen 0,5 und zwei Prozent liegt. Ziel ist es, den Rohertrag der Buchhandlungen zu verbessern.

Kosten: Mitglieder erwerben Anteile an der Genossenschaft, erhalten darauf eine Dividende (laut Satzung drei Prozent und höher). Jährlich fallen Verwaltungsgebühren an (bis zu 600 Euro).   

Aktivitäten und Ziele 2018

  • Analyse der Vorteile zentraler Logistik-Services (mit Umbreit)
  • Mitgliederwachstum, Anbindung neuer Verlage; Partnermitgliedschaft im Börsenverein  
  • Titelinformationen via VLB-TIX für alle Mitglieder

lg-buch.de

Nordbuch Marketing: Mehr Umsatz, mehr Reichweite

Nordbuch Marketing ist der Verbund für die größeren unter den Kleinen, nahezu alle der aktuell 54 Mitgliedsfirmen sehen sich als Marktführer in ihrer Region – die Buchhandlung Hoffmann in Eutin etwa, Jüttners in Wernigerode oder Zimmermann's in Nürtingen. Unterm Strich kommt die Gruppe mittlerweile auf 122 Standorte, und überall geht es letztlich um das Gleiche: darum, den Druck des Markts besser auszuhalten, den Umsatz zu erhöhen und zugleich profitabler zu werden. So verspricht es das interne Statut – und die Zahlen zeigen, dass die Zielvorgaben offenbar erreicht werden. 2017 meldeten die Mitglieder des Verbunds – flächenbereinigt im Vergleich zum Vorjahr – ein Umsatzplus von 1,4 Prozent, während der Buchhandel insgesamt zwei Prozent seiner Einnahmen verloren hat (Quelle: Branchen-Monitor Buch). "Wir wachsen gegen den Trend, wir müssen also viele Dinge richtig machen", sagt Swantje Meininghaus. "Die finanziellen Vorteile, die eine Mitgliedschaft bei uns hat, können wir gut belegen."

Meinighaus führt seit der Umwandlung des Verbunds von einer GbR in eine GmbH die Geschäfte – seit April 2014. Sie hat den Aufstieg der Gruppe initiiert und begleitet – etwa Verträge mit den großen Verlagsgruppen vereinbart und einen Endkundenprospekt entwickelt, der zwei Mal im Jahr verteilt wird (Auflage: je 850.000). Außerdem wurde unter ihrer Regie die Kooperation mit Libri ausgebaut (Zentrallager 2015) und der PBS-Verbund Prisma als Partner gewonnen (2017). Jeder Schritt erfolgte gemeinsam mit den Mitgliedern, von denen sechs zugleich auch die Gesellschafter sind.

Nordbuch hat sich damit weiter professionalisiert und seine Reichweite ausgebaut. Zum Start der GmbH hatte der Verbund 22 Mitglieder (mit 53 Buchhandlungen), Anfang 2016 waren es bereits 31 (an 74 Standorten), ein Jahr darauf 44 (an gut 100 Standorten) – Ende 2018 könnten es 60 sein, so Swantje Meininghaus. Das wichtigste Argument, mit dem sie für den Verbund werben kann, ist die Wirtschaftlichkeit. Meininghaus schätzt, dass die Mitgliedsfirmen durch die Anbindung der ­großen Verlagsgruppen (unter anderem Bonnier, Random House, Holtzbrinck) bis zu 80 Prozent ihres Sortiments über Nordbuch einkaufen – und eine zum Teil deutlich höhere Marge erreichen.

Bei Umsätzen, wie sie die Nordbuch-Mitglieder erwirtschaften (zwischen 1,2 und sieben Millionen Euro), kann sich das schnell lohnen, nicht nur für die Mitglieder, sondern eben auch für die Verlage und den Logistik- und Einkaufspartner Libri.

In diesem Korridor bewegt sich Nordbuch weiterhin. Vier Jahre nach dem Neustart als GmbH sind die großen Aufgaben (Einkauf und Marketing zu strukturieren) erst einmal erledigt. Jetzt kommt die Feinarbeit. "Wir wollen uns, jeder für sich und zugleich gemeinsam, stärker den Kunden zuwenden", erklärt Swantje Meininghaus. Für 2018 stehen deshalb, neben dem Wachstum bei der Mitgliederzahl und beim flächenbereinigten Umsatz, vor allem die folgenden beiden Themen auf der Agenda:

  • Die Marktforschung wird ausgebaut. Media Control erfasst künftig die Abverkaufsdaten der 122 Buchhandlungen – Ziel ist es, als Verbund selbst genauer zu sehen, was in den Läden passiert und diese Entwicklungen auch gegenüber den Partnerverlagen zu dokumentieren.   
  • Digitales Marketing kommt zum Einsatz. Die Verbund­aktivitäten bei der Werbung konzentrierten sich bisher auf den Streuprospekt und die Webshops, im Rahmen des neuen Marketingkonzepts "360°" will Nordbuch seinen Blick weiten – in Kooperation mit Verlagen sind erstmals Social-Media-Kampagnen geplant.

"Wir wachsen gegen den Trend – wir müssen also viele Dinge richtig machen."

Fakten zu Nordbuch

Mitgliedsbuchhandlungen: 54 (mit 122 Standorten) 
Konzept: Einkaufs- und Marketingverbund

Partner sind die großen Verlagsgruppen (Bastei Lübbe, Bonnier, Holtzbrinck, Random House unter anderem). Von ihnen beziehen die Mitglieder – die meisten sind Platzhirsche in ihrer Region – bis zu 80 Prozent ihres Sortiments. Spitzentitel werden gemeinsam ausgewählt (insgesamt gibt es rund 500 Novitäten) und auch gemeinsam beworben; verfügbar sind die Titel über das 2015 bei Libri eingerichtete Zentrallager. Die Mitglieder profitieren durch bessere Konditionen bei den Partnerverlagen und bei Libri, ihre Marge liegt laut Angaben des Verbunds deutlich über dem Branchenschnitt.

Mitgliedsgebühr: 200 Euro pro Monat

Aktivitäten und Ziele für 2018:

  • Wachstum auf ca. 60 Mitglieder, Umsatzsteigerung 
  • Start des Marketingkonzepts 360°; Social-Media-Kampagnen
  • Marktforschung innerhalb des Verbunds (Partner: Media Control)

nordbuch.com

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