Woche der unabhängigen Buchhandlungen

"Der Gesang der Flusskrebse" ist das Lieblingsbuch der Buchhändler

Im Vorfeld der bundesweiten Woche der unabhängigen Buchhandlungen (2. -11. November) haben die Sortimenter ihr Lieblingsbuch gekürt: Delia Owens "Der Gesang der Flusskrebse" (hanserblau).

Die Autorin war leider nicht da, dafür halten Bettina Schubert (Vertriebsleiterin Hanser) und Ulrike von Stenglin /Verlagsleiterin Hanserblau) das Siegerbuch

Die Autorin war leider nicht da, dafür halten Bettina Schubert (Vertriebsleiterin Hanser) und Ulrike von Stenglin /Verlagsleiterin Hanserblau) das Siegerbuch © Guido Heyn

750 Buchhandlungen hatten sich beteiligt.

"Die Frage nach dem Lieblingsbuch ist so schwer zu beantworten wie die Frage nach dem Lieblingsmenschen", meinte Schriftsteller Thomas Meyer ."Das hat etwas Magisches." Zu seinen Lieblingsbüchern gehört neben Forsyths "The Shepherd" auch "Das Jahrhundert der Chirurgen", eine "eindringlich geschilderte Entwicklung der Sepsis und der Narkose, das hat mich gepackt." Der Trierer Buchhändler und frisch gekürte Young Excellence Award-Sieger Florian Valerius erzählte von seiner großen Buchliebe zum Roman "Alice im Wonderland", den er mit 17 entdeckt hat - bislang hat er mehr als 70 internationale Ausgaben gesammelt.

Karin Schmidt-Friderichs, Nicola Bräunling, Florian Valerius und Moderatorin Wibke Ladwig

Karin Schmidt-Friderichs, Nicola Bräunling, Florian Valerius und Moderatorin Wibke Ladwig © Guido Heyn

"Zu finden, was ich nicht gesucht habe, Entdeckungen zu machen - das ist die Stärke des unabhängigen Buchhandels", hatte die designierte Vorsteherin Karin Schmidt-Friderichs zuvor die Sortimenter gelobt. "Eigenständige Entscheidungen treffen heißt, Verantwortung zu übernehmen." Auch wenn sie die Zahlen im Kopf haben müssten, leisteten es sich Buchhändler, auch mal Titel länger im Regal zu haben als die Lagerdrehzahl es für geboten hält. "Sie müssen sich abheben", gab Schmidt-Friderichs den Sortimentern auf den Weg, auch über die Unabhängigkeit der Barbezugsbewege gelte es nachzudenken.  Und an die Öffentlichkeit gewandt: "Das alles gibt es aber nur, solange man auch davon leben kann."

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