Online-Plattform

wbg-community.de geht online

Nach dem Start zur Frankfurter Buchmesse ruft die wbg ihre 85.000 Mitglieder sowie Freunde auf, die wbgcommunity zu entdecken – und sich über geschichtliche, philosophische und archäologische Fragen auszutauschen. Über die Themen entscheiden die User: Ob Gendersprache im 21. Jahrhundert, Frauenraub in der Antike, Kaisersturz 1918 oder Brexit 2019.

Tom Erben

Tom Erben © Petra Gass

Die wbg will für ihre Zielgruppe einen virtuellen Treffpunkt schaffen: Bei der wbg-Community sollen sich Mitglieder und Interessenten kennenlernen, Wissen teilen und Bildung gewinnen können. „Von Bücherbörse bis Zimmertausch, von Mentoring bis Schwarmintelligenz: wbgcommunity. de wendet sich an Studierende und Promovierte, an Berufstätige und Pensionäre, an Autoren, Buchhändler, Kulturinteressierte und -schaffende“, umreißt die wbg das Projekt.

Das Portal bietet:

  • eine persönliche Startseite für Gedanken, Ideen, Vorträge, Artikel oder Buchtipps
  • persönliche Profile zum Kennenlernen anderer Nutzer
  • geschlossene* oder öffentliche Gruppen für Diskussionen und Debatten
  • einen Veranstaltungskalender für wbg-Mitglieder, um die Community über relevante Ereignisse zu informieren

wbg-community.de soll auch für andere Anbieter aus dem Umfeld der Geisteswissenschaften interessant sein: So können nicht nur Buchhandlungen eigene Veranstaltungen bewerben, auch Verlage, Kulturinstitute und Universitäten sind eingeladen, die Community zu beleben.

Für die Umsetzung der Plattform auf Basis der Technologie Drupal hat Christoph Lehmann, Head of Digital, die renommierte Agentur Ueberbit (Duden Learnattack, Universität Bremen, Aristo Pharma u.a.) engagiert. Den Wunsch eines stärkeren Austauschs hat die wbg bei ihren weit über 100 jährlichen Veranstaltungen schon länger beobachtet. 

Als neuer Community Manager konnte Thorsten Jacob gewonnnen werden. Er berichtet an Tom Erben, Director Community Relations der wbg. „Die wbg ist mit neuem Auftritt, geschärftem Programm und dem WISSEN!Sachbuchpreis weiter auf Erneuerungskurs. Und mit der Online-Plattform kommt die wbg ihrem Ziel, die wirkmächtigste geisteswissenschaftliche Gemeinschaft zu werden, ein großes Stück näher“, so Erben.

„Aus den Narrativen der sozialen Medien auszubrechen, um eine eigene wissensbasierte Wahrnehmung aufzubauen, ist Voraussetzung für einen echten Dialog. Das erfordert eine klare, wissenschaftlich begründete und nachvollziehbare Kommunikation einerseits und eine offene Diskussion andererseits. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir nun ein Debattenportal eröffnet, um die Geisteswissenschaften sichtbar zu machen.“ sagt Dirk H. Beenken, Geschäftsführender Direktor der wbg.

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