BUCHBERLIN mit neuem Konzept

Themeninseln und Konzernverlage ahoi

Die BUCHBERLIN wechselt den Standort und öffnet sich erstmals auch für größere Verlage: Damit soll das Bücherfestival am 14. und 15. November attraktiver für das Publikum und für die Aussteller werden.

Steffi Bieber-Geske

Steffi Bieber-Geske © Frederic Schweizer

Die Eventlocation Arena Berlin – nahe der East Side Gallery – bietet der Berliner Buchmesse 6.500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche direkt an der Spree. Mit dem Umzug öffnet sich die Messe erstmals auch größeren Verlagen. Dies sei der Wunsch „vieler Besucher und Aussteller“ gewesen, so die Veranstalter. Unabhängige Verlage und Autoren sollen weiterhin der Fokus der BUCHBERLIN bleiben, heißt es. Die Arena Berlin ermögliche ein völlig neues Standkonzept. Inmitten der Belletristik-Verlage soll es demnach erstmals spezielle Inseln für Genres wie Phantastik, Crime oder Romance geben. Sechs Lese- und Workshop-Räume sowie ein eigenes Aussteller-Café zum Netzwerken sind geplant.

„Bei der BUCHBERLINkids haben wir gesehen, dass Klein und Groß nebeneinander wunderbar funktionieren, wenn sich die Standgrößen nicht dramatisch unterschieden", erklärt Steffi Bieber-Geske, Geschäftsführerin der BUCHBERLIN. „Wir möchten auf der Berliner Buchmesse ein ausgeglichenes, partnerschaftliches Nebeneinander schaffen. Es wird für alle Verlage immer schwerer, und die BUCHBERLIN bietet eine exzellente Möglichkeit, sich im Vorweihnachtsgeschäft für eine geringe Standgebühr einem lesebegeisterten Publikum zu präsentieren.“

Auch für die BUCHBERLINkids sind noch Anmeldungen möglich. Das Kinder- und Jugendbuch-Festival findet vom 4. bis 7. Juni 2020 im FEZ Berlin statt. Der Vorlesefriseur Danny Beuerbach (BOOK A LOOK _ and read my book) hat die Schirmherrschaft übernommen.

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1 Kommentar/e

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  • Dirk Laker

    Dirk Laker

    Mit der Öffnung für Konzernverlage wird das schöne Konzept, kleineren Verlagen ein Sprachrohr und eine Plattform unter gleichen zu bieten, konterkariert. Das Ergebnis wird sein, dass das Publikum die "Großen" besucht und die "Kleinen" unbeachtet lässt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich im Sinne der kleinen Verlage sein kann. Damit werden die kleineren Verlage noch mehr an den Rand gedrängt. Schade ...

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