Ausschreibung des Deutschen Kulturforums östliches Europa

Stadtschreiber für Allenstein/Olsztyn in Polen gesucht

31. Juli 2018
von Börsenblatt Online
Das Deutsche Kulturforum östliches Europa schreibt für 2019 in Zusammenarbeit mit der Stadt Allenstein/Olsztyn und der Stiftung Borussia ein von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotiertes Stipendium eines Stadtschreibers in der polnischen Stadt aus. Bewerbungsschluss ist der 12. Oktober.

Laut Mitteilung des Kulturforums können sich deutschsprachige oder deutsch schreibende Autoren, die bereits schriftstellerische oder journalistische Veröffentlichungen vorweisen können, um das Stipendium in Allenstein/Olsztyn (Polen) bewerben. Insbesondere sollen Autoren angesprochen werden, die sich auf die Wechselwirkungen von Literatur und historischem Kulturerbe der Stadt, der Region und des Landes einlassen wollen. Bewerbungen von Interessenten können bis zum 12. Oktober eingereicht werden.

Über die Vergabe der Stadtschreiberstelle, verbunden mit einem monatlichen Stipendium von 1.300 Euro für fünf Monate (von Frühjahr bis Herbst 2019), einer kostenlosen Wohnmöglichkeit in Allenstein/Olsztyn und Reisemitteln, entscheidet im Dezember 2018 eine fünfköpfige Jury.

Der Stadtschreiber soll am kulturellen Leben der Stadt Allenstein/Olsztyn teilnehmen und Themen der gemeinsamen Kultur und Geschichte in der Stadt und der Region in seinem oder ihrem Werk aufgreifen, auf hohem Niveau reflektieren und breiten Kreisen anschaulich vermitteln. Die literarischen Annäherungen sollen laufend in einem Internet-Blog dokumentiert werden, der auch in polnischer Übersetzung geführt wird.

Weitere Informationen finden sich auf der Website des Deutschen Kulturforums östliches Europa.

Das Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa hat als Ziel, das gemeinsame kulturelle Erbe der Deutschen und ihrer Nachbarn in Regionen Mittel- und Osteuropas, in denen einst (auch) Deutsche gelebt haben und heute leben, in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen sowie herausragendes Engagement für gegenseitiges Verständnis und interkulturellen Dialog zu fördern. Es ist als Wanderstipendium konzipiert und wird an herausragenden Orten des östlichen Europa angesiedelt. Im diesem Jahr etwa war Barbara Thériault Stadtschreiberin in Lemberg/Lwiw.