Frankfurter Buchmesse

"Mehr als eine Messe“

19. September 2007
Redaktion Börsenblatt
"Die Ware Buch ist von ihrem kulturellen und politischen Inhalt nicht zu trennen“, sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse heute im Berliner Büro des Börsenvereins bei einem Pressegespräch mit Berliner Medien.
„Die Frankfurter Buchmesse sieht in ihrer Rolle als Plattform für politische Diskussion eine wichtige Aufgabe. Während der Messetage wollen wir die immense öffentliche und mediale Aufmerksamkeit nutzen und die 290.000 Besucher und 11.000 Medienvertreter aus aller Welt auf der Messe bewusst auf die Themen lenken, die wir für essenziell halten: Das sind der Dialog der Kulturen anstelle von Ausgrenzung, die Freiheit des Wortes statt Zensur und Autorenverfolgung sowie Alphabetisierung und Leseförderung.“ Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse gibt das internationale Symposium „Für ein offenes Europa“ der Debatte um Gegenwart und Zukunft Europas ein Forum. Hierfür lädt die Buchmesse am Wochenende vor Messebeginn, den 6. und 7. Oktober, Intellektuelle und Literaten aus Europa, insbesondere der Gastregion, in den Frankfurter Römer. Aus Anlass des ersten Jahrestages der Ermordung der russischen Journalistin Anna Politkovskaya wird im Rahmen des Symposiums darüber hinaus über das Thema diskutiert, inwieweit Autoren politische Verantwortung tragen. Einen wichtigen Akzent setzt die Frankfurter Buchmesse 2007 erneut mit dem Themenschwerpunkt „Zukunft Bildung“. Höhepunkte des Schwerpunkts sind der internationale Alphabetisierungskongress der Frankfurt Book Fair Literacy Campaign (LitCam) am Dienstag, 9.10., und der Bildungskongress „Lernende Gesellschaft“ am Messe-Samstag, 13.10.