Das Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis wurde organisatorisch wieder umgebaut - nachdem es im Vorjahr auf zwei Tage konzentriert worden war, kehrt man 2009 zum alten Zeitschema zurück: der Wettbewerb dauert von Donnerstag bis Sonntag, wie in den Jahren zuvor.
Geblieben ist vom Vorjahr die Reduzierung von neun auf sieben Juroren. Juryvorsitzende bleibt Burkhard Spinnen; wieder dabei sind auch Ijoma Mangold und Alain Claude Sulzer. Neu dabei sind die deutsche Literaturkritikerin und Autorin Meike Feßmann, Hildegard Elisabeth Keller von der Indiana-Universität in Bloomington, USA, Karin Fleischanderl, Übersetzerin und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift "kolik", und Paul Jandl, Wiener Kulturkorrespondent der "Neuen Zürcher Zeitung".
Das Internet-Projekt, das im Vorjahr gestartet wurde, wird ausgeweitet: Alle Wettbewerbstexte gehen gleichzeitig auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Slowenisch und Tschechisch online und in diesem Jahr erstmals auch auf Kroatisch.
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