Kinder- und Jugendbuch

LUCHS-Preis April für Michael de Guzmann

13. April 2011
Redaktion Börsenblatt
Der LUCHS-Preis des Monats April 2011 geht an den amerikanischen Autor Michael de Guzmann für seinen Roman "Die Schlawiner". Die deutsche Ausgabe ist im Tulipan Verlag erschienen.

Die Geschichte handelt von dem 12-jährigen Albert Rosengarden, der eines Abends Besuch bekommt von einem seltsamen alten Mann, der sich ihm als sein Großvater vorstellt. Großvater Wendell ist ein Schlitzohr, oder wie es im englischen Original heißt: ein "bamboozler", einer, der sich mit raffinierten kleinen Betrügereien durch die Welt schummelt. Albert macht sich mit seinem Großvater heimlich auf den Weg nach Seattle, lernt ihn kennen und lieben und entdeckt, dass auch er das Zeug zum Schlawiner hat.

Michael de Guzman verfasste viele Jahre Drehbücher für Kino- und Fernsehfilme, bevor er begann, Kinder- und Jugendbücher zu schreiben. "Und das merkt man", so LUCHS-Jurymitglied Hartmut El Kurdi in der Pressemitteilung der ZEIT: "Die Geschichte ist perfekt durchkomponiert wie ein guter amerikanischer Film. In dieser Mischung aus literarischem Roadmovie und Gaunerkomödie hat jedes kleine Detail seinen Sinn, nirgendwo kommt der Erzähler ins Schwafeln, nichts ist überflüssig."

Der LUCHS-Preis für Kinder- und Jugendliteratur wird jeden Monat von der ZEIT und Radio Bremen vergeben. Aus den 12 Monatssiegern wird im November der JahresLUCHS gewählt. Jurymitglieder sind Karsten Binder, Birgit Dankert, Hartmut El Kurdi und ZEIT-Redakteurin Susanne Gaschke.