E-Book

Die Akzeptanz wächst

20. April 2011
Redaktion Börsenblatt
Während der Printmarkt wackelt, erreicht das Geschäft mit E-Books in den USA eine neue Höchstmarke. Die Association of American Publishers (AAP) meldet ein exorbitantes Wachstum in diesem Bereich.

Die Erfolgsgeschichte der E-Books geht offenbar weiter: Wie die Association of American Publishers meldet, sind im Februar die Einnahmen der Verlage in diesem Segment um 202,3 Prozent gestiegen (im Vergleich zum Vorjahresmonat). Insgesamt hätten sie mit digitalen Büchern 90,3 Millionen US-Dollar umgesetzt (ca. 63 Millionen Euro).

AAP-Präsident Tom Allen wertet den neuerlichen Rekord als Signal für eine weitreichende Akzeptanz des E-Books beim Publikum. Dazu passt, was Markus Dohle, Chef der Bertelsmann-Buchsparte Random House, jetzt dem Magazin "New Business" sagte: "Allein im ersten Quartal konnten wir unsere digitalen Buchverkäufe um weitere 300 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern."

Die Verluste im Printmarkt lassen sich laut AAP dadurch aber kaum kompensieren: E-Books spülten im Januar und Februar zwar 164,1 Millionen US-Dollar (plus 169,4 Prozent) in die Kassen – doch die Buchumsätze rutschten ab (441,7 Millionen US-Dollar, minus 24,8 Prozent).