"Der Kalender der Stiftung Palmengarten Frankfurt beginnt im Frühling 2014 und begleitet uns bis zum Frühling 2015. Alle gezeigten Pflanzen stammen aus dem Palmengarten, wurden frisch gepflückt, seziert und optisch faszinierend aufbereitet. Ein adäquates Zusammenspiel von Gestaltung, Fotografie, Text und Typografie, Druck und Verarbeitung führt in diesem Kalenderprojekt zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk. In Venedig wäre dem Kalender die goldene Palme verliehen worden, in Stuttgart gibt es GOLD und Applaus", so die Jury zum Hauptgewinner.
Die Preise wurden anlässlich der Eröffnung der Kalenderausstellung 2014 im Stuttgarter Haus der Wirtschaft (24. Januar – 10. Februar) verliehen. Insgesamt 996 Kalender aus Deutschland, Europa, Japan und Israel lagen der Jury vor. Sie zeichnete sechs Kalender mit Gold, zehn mit Silber und 19 mit Bronze aus. Dazu kamen zwölf "Awards of Excellence".
Mit "Gold" ausgezeichnet wurden folgende sechs Kalender:
- World's Festivals − on paper (Antalis GmbH / cyclos design GmbH)
- 2014 E&B engelhardt und bauer (E&B engelhardt und bauer Druck und Verlag GmbH)
- 1:X − Zwölf Lupenblicke (Stiftung Palmengarten Frankfurt a.M. / Hilger & Boie Design)
- Neugierig auf Porzellan (IVD GmbH & Co. KG)
- Diagrimme (Ottmann und Pöltl / o.u.p. kommunikation)
- Wunderkind (Papierfabrik Scheufelen)
Den "Preis der Jury – gregor 2014" unter den Goldkalendern ging an "1:X − Zwölf Lupenblicke" von Hilger & Boie Design für die Stiftung Palmengarten in Frankfurt am Main. Den Jurypreis für den besten Fotokalender bekam das Kalenderprojekt "Zeit" von arge lola, musen, ctrl-s und steinkopf-druck. Neben "Zeit" erhielten weitere neun Kalender einen "Photo Calendar Award".
Der "gregor international calendar award" gehört zu den bedeutendsten Wettbewerben der Druck- und Medienbranche in Europa, lässt die Pressemitteilung wissen. Veranstalter der Kalenderausstellung sind der Graphische Klub Stuttgart, das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg und der Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg.
Die Ausstellung ist nach Stuttgart vom 21. Februar bis 16. März in den Ausstellungsräumen des Karlsruher Regierungspräsidiums zu sehen.