Fester Ladenpreis für Bücher

Griechenland schafft Preisbindung ab - aber nicht ganz

6. Juli 2015
Redaktion Börsenblatt
Das griechische Parlament hat die Preisbindung für Bücher weitgehend abgeschafft – mit Ausnahme literarischer Werke, wie nähere Informationen ergeben haben [Update 16.30 Uhr]. Begründet wurde der Schritt mit dem Wunsch der Europäischen Kommission, den europäischen Binnenmarkt zu liberalisieren. Der Börsenverein hatte sich in einem Brief an Ministerpräsident Samaras für die Beibehaltung der Preisbindung eingesetzt.
Mittlerweile habe auch das französische Kulturministerium interveniert, heißt es in Presseberichten. Nun soll das Thema beim Pariser Treffen der europäischen Verleger- und Buchhändlerverbände am 4. und 5. April erörtert werden, an dem auch ein Vertreter der griechischen Buchbranche teilnimmt.