Braem-Übersetzerpreis für Hans Christian Oeser

"Präzises Gespür für Nuancen"

6. Juli 2015
Redaktion Börsenblatt
Der Helmut M. Braem Preis geht 2014 an Hans Christian Oeser − für die Übertragung von Mark Twains Autobiografie. Die Preisverleihung findet am 28. Juni im Rahmen der Jahrestagung der Literaturübersetzer in Wolfenbüttel statt, teilt der Freundeskreis zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen mit.

Hans Christian Oeser erhält den Preis für seine Übersetzung von Mark Twains umfangreichem Werk "Meine geheime Autobiographie" (Aufbau Verlag). Die Jury befand, dass Oeser die verschiedenen Sprach- und Stilebenen souverän und mit präzisem Gespür für Nuancen in ein flüssiges Deutsch übertragen habe. Mark Twain in Oesers Sprache plaudere und erzähle, reminisziere und reflektiere auf so einnehmende Weise, dass der Leser den Lebensspuren Twains gern und interessiert folge.

Der mit 10.000 Euro dotierte Helmut M. Braem Preis wird vom Freundeskreis zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen alle zwei Jahre verliehen.