IPA beklagt Verbrechen an Verleger aus Bangladesh

Shahzahan Bachchu am 11. Juni ermordet

Die internationale Verleger-Vereinigung IPA beklagt den Mord an dem bangladeschischen Verleger Shahzahan Bachchu. Zugleich macht sie auf die anhaltende Unsicherheit, der Autoren und Verleger in Bangladesch ausgesetzt sind, aufmerksam.

In einer Mitteilung der IPA heißt es, man beschwöre die bangladeschischen Behörden, den Mord an Shahzahan Bachchu umfassend zu untersuchen und den Verlegern die Sicherheit zurückzugeben, die sie für ihre Arbeit brauchen. Der Mord an Bachchu sei ein weiteres Kapitel einer erschütternden Geschichte in Bangladesh, wo seit 2013 neun Blogger, Schriftsteller und Verleger getötet worden seien.

Kristenn Einarsson, die Vorsitzende des IPA-Komitees für die Publikationsfreiheit, sagte: "Verleger in Bangladesh werden eingeschüchtert bis zum Schweigen. Die Regierung muss sicherstellen, dass mörderische Handlungen nicht ungestraft verübt werden können. Sie muss einer solch gewaltsamen Intoleranz begegnen. Wenn sie es nicht schafft, ist die wunderbar vielfältige Verlagskultur in Bangladesh in Gefahr."

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