Neuer Standort

Duden zieht nach Berlin, Klaus-Peter Stegen jetzt Mitglied der Geschäftsleitung

Das Bibliographische Institut (B.I.) mit seinen Marken Duden, Meyers, Cornelsen Scriptor sowie Artemis & Winkler meldet den Umzug an seinen neuen Standort in Berlin-Treptow. Neues Mitglied der Geschäftsleitung ist seit 1. März Klaus-Peter Stegen, der bereits seit Mai 2012 als Berater für das B.I. tätig ist.

Klaus-Peter Stegen

Klaus-Peter Stegen © Stefan Gärtner

Ab sofort werden die Geschäftsbereiche Wörter- und Sachbuch sowie Schulbegleitendes Lernen redaktionell und herstellerisch in Berlin verantwortet. Auch die übergreifenden Bereiche Marketing und Vertrieb sind ab sofort in Berlin angesiedelt. Am Standort Mannheim verbleibt der komplette Geschäftsbereich Sprachtechnologie.

Geschäftsführer des Bibliographischen Instituts sind Marion Winkenbach und Timo Blümer. Klaus-Peter Stegen, bis Ende April 2012 Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Verlagsgruppe Oetinger, ist als assoziiertes Mitglied der Geschäftsleitung für die Bereiche Marketing und Vertrieb verantwortlich.

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10 Kommentar/e

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  • Martha

    Martha

    Warum ist eigentlich in den BB-Newslettern nichts vom geplanten Um- und Stellenabbau bei Cornelsen Berlin zu lesen? Zu unwichtig?

  • Kerstin Nägler

    Kerstin Nägler

    Etwas mehr Wort-Reichtum tut unserer Hauptstadt bestimmt gut. Berlin etabliert sich immer mehr als Verlagsstandort, schön.

  • Herbert

    Herbert

    @ Martha

    Stellenabbau gehört heutzutage (gerade in Krisenzeiten) zu den Dingen, auf die eigentlich jeder vorbereitet sein sollte. Was sollte ein weiterer Artikel zu diesem Thema, ob bei Cornelsen oder woanders, bringen?

  • berater

    berater

    Ohne zweifel ein guter mann für eine sehr schwierige aufgabe. Bisher dürfte cornelsen an dieser sparte nicht nur keine freude sondern vor allem massiven abschreibungsbedarf haben.
    Unverständlich ist warum angesichts der vielen entlassungen bei BI die langjährige GF Winkenbach noch immer im amt ist.

  • Redaktion

    Redaktion

    @Martha:

    Sie haben offenbar die ausführlichen Artikel auf boersenblatt.net (http://www.boersenblatt.net/601169/) und in Börsenblatt 13 / 2013 übersehen.

    Mit besten Grüßen
    Die Redaktion

  • Marha

    Marha

    @Redaktion:

    Auf diese Artikel beziehe ich mich ja gerade - und wundere mich, dass im Newsletter kein Hinweis erscheint, wie bei vielen anderen Themen (z.B. Suhrkamp).

    Weil Cornelsen der Hauptstadt gut tut (Kerstin Nägler)? Dass ich nicht lache. Während bei Cornelsen Berlin Stellenabbau betrieben wird, siedelt ein kleiner Rest aus Mannheim nach Berlin um. Genauso war es vor gut drei Jahren mit den Düsseldorfern (Patmos, Walter, Sauerländer, Artemis & Winkler-Mitarbeiter). Während beim BI Stellen abgebaut wurden, wurde gleichzeitig der Standort Düsseldorf nach Mannheim verlegt - aus seeehr gewichtigen Gründen. Nun landet der letzte Rest aus Mannheim also in Berlin. Wie lange?

    Aber das meint Herr Bob wohl u.a. mit "Fingerübungen".

  • Redaktion

    Redaktion

    @Martha
    Das Thema war die Top-Meldung im Newsletter vom 21.3.2013. Bitte schauen Sie noch einmal nach.

    Die Redaktion

  • Verkaufnix

    Verkaufnix

    Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. Alles wird gut in Berlin. Alle Verlage sollten unbedingt nach Berlin umziehen, dort müssen die Kreativität, der Erfolg und Glanz und Gloria durch die Gassen ziehen. Auch, wenn es hier mal ausnahmsweise kaum noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrifft: Man fragt sich wirklich, ob irgendeiner dieser sogenannten "Entscheider" mal darüber nachdenkt, welche Konsequenzen diese Umzieheritis für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat. Ich halte es da eher mit der Gruppe "Kraftklub": ...auch wenn da alle meine Freunde sind, ich will nicht nach Berlin.

  • Susanne B.

    Susanne B.

    Dieses Fokussieren auf Berlin, dass mittlerweile auch in der Verlagsszene um sich greift, finde ich unsinnig. Wir sind mit der relativen Dezentralisierung in Deutschland nach dem Krieg in allen Bereichen immer gut gefahren. Durch eine Zentralisierung aller intellektuellen Fähigkeiten auf einen Standort sind wir als Deutsche angreifbarer und veröden zudem unsere anderen Städte. Die kulturelle deutsche Szene, sprich Verlage, Museen, Opernhäuser etc., ist momentan noch weitaus vielseitiger als z.B. die französische, zentral organisierte Kulturlandschaft, d.h. eigentlich Kulturstadt. Viele Stärken der Verlage liegen in der Monopolstellung des Unternehmens in ihrer Ursprungsstadt, in Berlin sind sie einer unter vielen. Abgesehen davon, wird die Lebensqualität und die Infrastruktur in Berlin dadurch nicht besser.

  • Michael Nardelli

    Michael Nardelli

    @ Susanne B. was regen Sie sich denn darüber auf? Lassen Sie sie doch gen Berlin ziehen, ins bunte, diversifizierte Wowi-Paradies. Fliehende Pferde soll man nicht aufhalten. Die Karawane zieht weiter, der Sultan hät Durscht...Last Station: BER 21 Viel Spaß und (Geschäfts-)Erfolg!
    Ach Gott, ist das schön hier am Bodensee. Also ich bleibe, wo ich bin. Auf meiner heimatlichen Scholle. Bin ich halt ein Einsiedler und konservativer Knochen. So what? Dafür fühle ich mich wohl. Das ist Erfolg! Und den würde ich niemals im Leben dem schnöden Mammon opfern.

    • ...

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