Stellungnahme der Vorlesetags-Initiatoren zu Abedi-Kritik

"Vorlesen soll überall stattfinden"

Die Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags am 16. November haben zur Kritik von Bestsellerautorin Isabel Abedi an der Zusammenarbeit der Initiative mit der Kaffeehauskette Starbucks Stellung genommen. Der Tenor: Über ungewöhnliche Orte könnten weitere Zielgruppen an das Vorlesen herangeführt werden.

Auf Anfrage von boersenblatt.net teilte die Stiftung Lesen auch im Namen der beiden anderen Initiatoren "Die Zeit" und Deutsche Bahn Stiftung mit, dass Starbucks sich bereits seit dem vergangenen Jahr am Vorlesetag beteiligt hat; in diesem Jahr wird er mit mehr als 30 Filialen dabei sein. Wie alle Teilnehmer des Bundesweiten Vorlesetags könnten sie das von den Initiatoren vorgeschlagene Jahresthema aufgreifen, durch eine inhaltliche wie äußere Gestaltung ihrer Vorleseaktionen.

"So richtig und wichtig wir das Jahresthema finden – deswegen haben wir es ausgewählt –, folgt der Bundesweite Vorlesetag aber einer noch grundsätzlicheren Idee. Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, kann an diesem Tag an jedem erdenklichen Ort vorlesen", teilt die Stiftung mit. "Ziel ist es, ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen und Vorlesen zu setzen und Kinder früh mit Geschichten in Kontakt zu bringen. Denn Lesefreude und Lesekompetenz sind wichtige Grundlagen für einen gelingenden Bildungs- und Lebensweg von Kindern und Jugendlichen."

Die Initiatoren wollen "möglichst alle Kinder und Familien in Deutschland für das Vorlesen begeistern", der Vorlesetag lebe "vom tausendfachen Engagement an zahlreichen Orten". Über neue und vielleicht auch ungewöhnliche Orte könnten weitere Zielgruppen an das Vorlesen herangeführt werden. "Gerade am Vorlesetag", so die Stiftung Lesen, "soll das Thema überall stattfinden und sichtbar sein, wo Menschen leben, lernen, arbeiten, einkaufen, essen oder anders Zeit verbringen." Mit der Schriftstellerin Isabel Abedi wollen sich die Organisatoren nun austauschen.

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