Alle Autor:innen kommen mit einer aktuellen Übersetzung ihres Buches oder mehrerer Bücher zur Frankfurter Buchmesse, die von deutschsprachigen oder internationalen Verlagen in den Jahren 2024 bis 2026 veröffentlicht wurden bzw. bis zur Buchmesse noch erscheinen. Ausgewählt wurden sie vom 23-köpfigen „Dramaturgischen Beirat” des tschechischen Ehrengast-Projekts, der sich aus Literaturwissenschaftler:innen und Übersetzer:innen sowie aus Fachleuten der Buchbranche, von Kulturinstitutionen und aus dem Kulturmanagement zusammensetzt.
Hauptkriterium für die Auswahl war laut einer Mitteilung der Frankfurter Buchmesse, dass Werke der Autor:innen in den Jahren 2024 bis 2026 ins Deutsche übersetzt und von einem deutschen, österreichischen oder schweizerischen Verlag veröffentlicht wurden. Weitere Kriterien waren zum Beispiel die Übersetzung in eine andere Weltsprache oder die Verleihung eines bedeutenden Literaturpreises an den Autor oder die Autorin – ebenfalls in den Jahren 2024 bis 2026.
„Die aktuelle Auswahl ist das Ergebnis langer und sorgfältiger Diskussionen im ‚Dramaturgischen Beirat‘. Wir haben uns die Entscheidung nicht leichtgemacht”, erklärt Beiratsmitglied Jan M. Heller, Literaturkritiker und Chefredakteur der Zeitschrift Tvar und Direktor des Verlags AMU.
Auf der Buchmesse sprechen die Autor:innen auf den Bühnen des Ehrengastpavillons über ihre Werke und treten mit dem Lesepublikum in Kontakt. Ein weiterer Ort, an dem die tschechische Literatur auf der Messe präsent sein wird, ist der neue Gemeinschaftsstand der Tschechischen Republik, der vor allem für Geschäftsgespräche zum Verkauf von Rechten an tschechischer Literatur dient. Dort werden mehr als 40 tschechische Verlage ihre Bücher vorstellen.