Zum 150. Geburtstag der Malerin Paula Modersohn-Becker

Eine selbstbestimmte Expressionistin

5. Februar 2026
Stefan Hauck

Sie erkämpfte sich ein unabhängiges Leben als Künstlerin: Am 8. Februar wäre Paula Modersohn-Becker 150 Jahre alt geworden. Eine kleine Novitätenschau.

Eine Besucherin der Kunstsammlungen Böttcherstraße in Bremen schaut sich die Dauerleihgabe "Zwei Mädchen an einem Birkenstamm stehend" von 1902 an. Rechts im Anschnitt ist noch das Bild "Brustbild eines Mädchens im Profil neben einem Birkenstamm" (um 1904) zu erkennen.

Paula Modersohn-Beckers Gemälde "Zwei Mädchen an einem Birkenstamm stehend" (1902) und "Brustbild eines Mädchens im Profil neben einem Birkenstamm" (1904) in den Kunstsammlungen Böttcherstraße in Bremen.

Als große Künstlerin würdigte der Maler Heinrich Vogeler seine Kollegin Paula Becker, die wie er in der Künstlerkolonie Worpswede lebte. Sehr genau beschreibt er, 31 Jahre nach ihrem frühen Tod 1907, Maltechnik, Bildinhalte, Leben – ein Freund, der ihren Lebensdrang nachempfindet. Der Donat Verlag hat Vogelers Text, Rainer Maria Rilkes Requiemgedicht auf Becker, Tagebucheinträge und die Geschichte ihrer Grabstätte in "Paulas Grab" lesenswert zusammen­gefasst.

Ein Gemälde von Paula Modersohn-Becker: "Selbstbildnis mit Hut und Schleier"

1906 malte sich Paula Modersohn-Becker: "Selbstbildnis mit Hut und Schleier"

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