1962 war Hans Traxler Mitgründer von "Pardon". Das Magazin präsentierte Satire, Politik, Philosophie, später auch Kunst auf hohem komischem Niveau. Das Blatt wurde zum Forum nahezu aller Künstler und Intellektueller, die die "68er"-Jahre prägten. Differenzen mit Herausgeber Hans A. Nikel führten in den 1970er Jahren dazu, dass sich Traxler gemeinsam mit den späteren Mitgliedern der "Neuen Frankfurter Schule" von dem Magazin trennte. 1979 gründete die Gruppe die "Titanic" und schuf sich damit ein Hausmagazin.
Die späten 1970er und die 1980er Jahre waren für Traxler ungemein produktive Jahre. Neben Titanic arbeitete er für das Zeit-Magazin, für die Magazine der FAZ, der SZ und andere. Viele seiner Bildgeschichten und Bildgedichte sind hier zum ersten Mal publiziert worden. Die Anzeigen prominenter Persönlichkeiten wegen Beleidigung musste er in Kauf nehmen. 1982 erschien "Birne – das Buch zum Kanzler" mit den Texten von Pit Knorr.
Als einer der ersten deutschen Cartoonisten schaffte er es mit "Aus dem Leben der Gummibärchen" von 1992 auf den amerikanischen Cartoonmarkt.
2005 schenkte Traxler seiner Wahlheimat Frankfurt das ICH-Denkmal im Frankfurter Grüngürtel. Unter dem Motto "Jeder Mensch ist einzigartig" kann sich jeder auf dem mit "ICH" beschrifteten Sandsteinsockel fotografieren und so zum eigenen Denkmal werden.