Kreative stehen finanziell unter Druck
Reich werden mit Kinderbüchern die allerwenigsten. Arm bleiben dafür immer mehr. Das Kriseln der Branche geht auch zulasten der kreativen Freiberufler und Urheberinnen – ein Überblick.
Reich werden mit Kinderbüchern die allerwenigsten. Arm bleiben dafür immer mehr. Das Kriseln der Branche geht auch zulasten der kreativen Freiberufler und Urheberinnen – ein Überblick.
Klagen allerorten: Die Buchkäufer:innen über die Ladenpreise. Der Buchhandel über sinkende Absatzzahlen. Die Verlage über zu geringe Umsätze bei stetig steigenden Kosten. Und die Kreativen über Honorare, die auf niedrigem Niveau wie festgetackert scheinen. Das beklagen Interessenvertretungen wie die Verbände der Übersetzer:innen und Illustrator:innen immer wieder. Ohne Erfolg.
Jetzt haben sich Kreative wie Martin Baltscheit, Anne-Kathrin Behl, Petra Eimer, Silvio Neuendorf und andere zu einer Aktion zusammengetan, die Illustrator und Autor Michael Mantel ins Leben gerufen hat. Ihr Mut machender Hashtag #LichterAnFuersKinderbuch verbreitet einen Optimismus, den viele nicht mehr haben – und die stattdessen eher an "Lichter aus" denken, weil es immer schwieriger wird, den eigenen Lebensunterhalt mit der Arbeit an Bilder- und Kinderbüchern zu bestreiten. Aber der Reihe nach.