"Die Mitglieder der BLK sind bestürzt, dass dieses künstlerisch bedeutende Projekt der kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenarbeit restlos und von einem Tag auf den anderen gestrichen wurde", so das Statement weiter. "Nicht nur gefährdet diese Kürzung die Arbeitsplätze der von uns sehr geschätzten Mitarbeiter:innen des Programms, sondern sie zerstört auf einen Schlag gewachsene internationale Netzwerke und kulturellen Austausch, beides wesentlich für die gesellschaftliche Integration und Partizipation der betroffenen Künstler:innen und Autor:innen." Insbesondere erschüttere die BLK die Art und Weise, wie das laufende Programm ad hoc und ohne ausreichende Vorankündigung an die Künstler:innen und Kooperationspartner:innen ersatzlos gestrichen wurde. "Der Umgang mit uns (...) lässt uns höchst verwundert zurück." Es sei mehr als bedauerlich, dass das erfolgreiche Programm "Goethe-Institut im Exil" restlos und ersatzlos gestrichen wurde, sei es doch genau diese Art von Projekten, die zur kulturellen Verständigung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitrügen.
"Wir protestieren gegen die Streichung dieses wichtigen Programms und plädieren dafür, dass der Vorstand des Goethe-Instituts zusammen mit dem Auswärtigen Amt diese Entscheidung umgehend überdenkt", schließt das Statement.
Unterschrieben ist es von:
- Dr. Sonja Longolius und Janika Gelinek, Literaturhaus Berlin
- Dr. Annette Wostrak, LesArt Berlin
- Dr. Alexander Graeff, BROTFABRIK Berlin
- Katharina Schultens, Haus für Poesie
- Dr. Florian Höllerer, Literarisches Colloquium Berlin e.V. (LCB)
- Dr. Christian Hippe, Literaturforum im Brecht-Haus
- Lavinia Frey, internationales literaturfestival berlin (ilb)
- Martin Jankowski, Berliner Literarische Aktion Netzwerk freie Literaturszene Berlin e.V. (NFLB)
- Lettrétage
- Berliner Bücherfest