Software für mehr Effizienz
Der Markt für Verlagssoftware hat zwar einen hohen Sättigungsgrad erreicht, aber der Bedarf an innovativen Anwendungen und verbesserten Prozessen ist nach wie vor groß. Eine Bestandsaufnahme.
Der Markt für Verlagssoftware hat zwar einen hohen Sättigungsgrad erreicht, aber der Bedarf an innovativen Anwendungen und verbesserten Prozessen ist nach wie vor groß. Eine Bestandsaufnahme.
Engpässe bei grafischen Papieren, explodierende Energiepreise, steigende Lager- und Transportkosten: Für Verlage wird es immer wichtiger, nur noch so viele Bücher drucken und ausliefern zu lassen, wie aller Wahrscheinlichkeit nach verkauft werden. Doch welcher Programm-Macher, welche Marketing- oder Herstellungsleiterin kann mit Gewissheit sagen, wie viele Exemplare eines Titels aller Voraussicht nach verkauft werden? Zugegeben, man verfügt über Erfahrungswerte; weiß, wie vergleichbare Titel gelaufen sind, hat ein Bauchgefühl, das noch selten getrogen hat. Dennoch liegen gewählte Auflagenhöhen und tatsächliche Abverkäufe häufig auseinander. Bei einer zu hohen Auflage kann dies zu vermehrten Remissionen oder gar zur Makulierung führen. Liegt die Startauflage eines Buchs zu niedrig, beginnt ein schwieriger Nachauflagen-Prozess, der Lieferlücken bedeuten kann.