Tschechische Literatur auf dem deutschen Buchmarkt

"Wer braucht schon tschechische Literatur?"

7. Oktober 2026
Redaktion Börsenblatt

Tschechische Literatur in Deutschland sichtbarer machen – läuft doch, oder? Im Pavillon des Gastlandes Tschechien wurde über sprachliche Berührungsängste, hartnäckiges Übersetzungsscouting und die Hoffnung auf mehr Aufmerksamkeit nach der Frankfurter Buchmesse 2026 diskutiert.

Sophia Marzolff, Julia Miesenböck und Mirko Kraetsch auf der Bühne im tschechischen Gastlandpavillon. Hinter ihnen steht der Veranstaltungstitel "Läuft doch – oder? Tschechische Literatur in deutscher Sprache".

Die Übersetzerinnen Sophia Marzolff und Julia Miesenböck im Gespräch mit Mirko Kraetsch über tschechische Übersetzungen und das Gastland als Sprungbrett.

Tschechische Literatur in Deutschland sichtbar machen – läuft doch, oder? "Das könnte man zwar meinen!", sagt Mirko Kraetsch mit einem Blick auf den Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026. Wenn es nicht noch einige Hürden und Hindernisse tschechischer Übersetzungen auf dem deutschen Buchmarkt gäbe … . Diesen geht Kraetsch mit den Übersetzerinnen Sophia Marzolff und Julia Miesenböck in der Veranstaltung im Pavillon des Gastlandes am Messemittwoch nach.