61. Münchener Bücherschau

Die virtuelle Buchausstellung

22. September 2020
von Börsenblatt

Die Münchener Bücherschau findet im November erstmals hybrid statt. Erste Bilder zeigen, wie diese virtuelle Form aussehen wird.

Die Münchener Bücherschau findet dieses Jahr zum 61. Jahr statt, doch schon im Frühsommer war klar, dass sie nicht wie gewohnt veranstaltet werden kann. In normalen Jahren verzeichnet die Buchausstellung rund 150.000 Besucher*innen, darunter etwa 8000 Kinder und Jugendliche und findet im Kulturzentrum Gasteig statt.

Der Landesverband Bayern des Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Veranstalter der Bücherschau, hat gemeinsam mit Weltbild und ALSO eine Lösung entwickelt, die Münchener Bücherschau ins Netz zu erweitern.

Über das Konzept hatten wir in der Vergangenheit bereits ausführerlicher berichtet.

So können sich Aussteller auf der virtuellen Bücherschau präsentieren.

Verlage können neben den realen Ausstellungsflächen auch virtuelle „Bücherecken“ einrichten und Werbemittel und Videomaterial hochladen. Veranstaltungen vor Ort werden über einen Stream in der Mediathek länger verfügbar gemacht. Eine bücherschauübergreifende Schnitzeljagd soll die Verweildauer des digitalen Nutzers erhöhen.

„Die Münchner Bücherschau ist ein wichtiges Branchenhighlight im Herbst und Impulsgeber für das Weihnachtsgeschäft. In Corona Zeiten ist es uns ein Anliegen, Bücher und AutorInnen sichtbar zu machen. Dazu braucht es neue Ansätze. Aus einer Weltbild-Veranstaltungsreihe mit vielen Verlagen, die wir bereits im April als Digitalformat starteten, entwickelte sich die Idee eines größeren neuen, digitalen Veranstaltungskonzepts“, so Christian Sailer, CEO von Weltbild. „Wir freuen uns, dass die Idee für diese Plattform auf Begeisterung beim Landesverband Bayern des Börsenvereins gestoßen ist. Gerne unterstützt Weltbild den Landesverband Bayern des Börsenvereins als Technologiepartner des neuen hybriden Bücherschaukonzepts.“

Auch die zeitgleich stattfindenden Stuttgarter Buchwochen und die Karlsruher Bücherschau werden mit der gleichen Plattform arbeiten, um ihr Programm virtuell zu ergänzen.