Am 13. April und 17. Mai haben Vertreter*innen aller Sparten auf Einladung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels beim "Runden Tisch zur Buchpreisbindung" die Problematik rund um den § 6 Abs. 3 Buchpreisbindungsgesetz diskutiert. Dabei hätten die Beteiligten zugesagt, an einer Lösung der bestehenden Situation mitzuwirken. Der Börsenverein setze nun die am Runden Tisch beschlossenen Maßnahmen zur Erfolgskontrolle auf, heißt es in einer Mitteilung des Verbands.
Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, sagt: "Bei den Beratungen am Runden Tisch sind die Branchenvertreter*innen übereingekommen, dass sich an der bestehenden Situation etwas ändern und die Branche in der Frage der Konditionen aufeinander zugehen muss. Dieser Konsens ist ein wichtiger Schritt. Damit er nachhaltig wird, begleitet der Börsenverein den Prozess: Mithilfe einer unabhängigen Ombudsstelle und mehreren Umfragen unter unseren Mitgliedern wollen wir für eine umfangreiche Marktübersicht sorgen und den Erfolg der Bestrebungen überprüfen. Nach ein bis eineinhalb Jahren werden wir ein Resümee ziehen und bei Bedarf weitere Maßnahmen einleiten. Die gesamte Branche kann jetzt durch ihre Mitwirkung einen Beitrag dazu leisten, die Situation zu verbessern. Deshalb rufe ich alle Verlage, Buchhandlungen und Zwischenbuchhändler auf, die Ombudsstelle zu nutzen und an den Umfragen teilzunehmen."
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