Schnuppermitglieder stellen sich vor

Keine Beratung von der Stange

16. Februar 2026
Redaktion Börsenblatt

Mit ihrer Agentur begleitet Susanne Schober seit vielen Jahren Verlage in Fragen der Marken- und Produktpositionierung, im Projektmanagement sowie in Organisationsentwicklung und Change. Im Kurzinterview stellt sie ihr Unternehmen vor.

Susanne Schober

Susanne Schober

Wobei erhoffen Sie sich Rückendeckung und Unterstützung vom Börsenverein?

Susanne Schober: Nach vielen Jahren in der Branche wünsche ich mir vor allem noch mehr Möglichkeiten zum Austausch auf Augenhöhe. Der Börsenverein bietet dafür einen wichtigen Rahmen: um gemeinsam über Marktanforderungen, strukturelle Veränderungen und auch die Menschen in den Häusern nachzudenken. Weniger im Sinne klassischer Rückendeckung, sondern als Resonanzraum – für neue Perspektiven, Diskussionen und gemeinsames Weiterdenken. Gleichzeitig möchte ich meine Erfahrung einbringen und Impulse geben, was ohne Mitgliedschaft bislang nicht möglich war.

Wie sieht Ihre Geschäftsidee, Ihr Geschäftskonzept aus?

Susanne Schober: Ich begleite Verlage seit über 20 Jahren in Fragen der Marken- und Produktpositionierung, im Projektmanagement sowie in Organisationsentwicklung und Change. Mein Ansatz ist bewusst nicht standardisiert: Jedes Projekt beginnt mit einer intensiven Auftragsklärung und dem Blick auf die konkrete Realität des Hauses. Mir ist wichtig, Zusammenhänge verständlich zu machen, Mitarbeitende mitzunehmen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln – strukturiert, analytisch und mit einer Brille von außen. Keine Beratung von der Stange, sondern Interventionen und passgenaue Prozesse, die im Alltag funktionieren.

Wie schätzen Sie Ihre Chancen auf dem Markt ein? Wo sehen Sie die Stärken Ihres Unternehmens im Wettbewerb?

Susanne Schober: Der Markt ist anspruchsvoll und stark im Wandel. Erfolgreich ist aus meiner Sicht, wer Strukturen, Strategien und Menschen zusammendenkt. Meine Stärke liegt in der Verbindung aus tiefem Branchenverständnis, langjähriger Erfahrung und einem systemischen Blick auf Organisationen. Kund:innen schätzen besonders, dass ich komplexe Themen sortiere, Entscheidungsprozesse kläre, Veränderungen pragmatisch umsetzbar mache und dabei alle Beteiligten aktiv mitnehme. Dazu gehören Empathie, gelegentlich auch Leichtigkeit und eine Prise Humor als wertvolle Werkzeuge, um Perspektiven zu eröffnen und positive Veränderungen anzustoßen.

Als Solo-Beraterin bin ich zudem flexibel und arbeite bei größeren OE-Projekten gezielt mit erfahrenen Kolleginnen im Netzwerk zusammen.

Welche Plattformen für Networking, für den Erfahrungsaustausch mit Kollegen wollen Sie im Verband nutzen?

Susanne Schober: Ich möchte mich vor allem in den fachlichen Interessengruppen engagieren und dort aktiv am Austausch teilnehmen. Darüber hinaus interessieren mich Formate, in denen es um Organisationsentwicklung, Zusammenarbeit und Zukunftsfragen der Branche geht. Auch der Kontakt zu Kolleg:innen aus angrenzenden Bereichen ist für mich wertvoll, weil er den Blick weitet. Mein Ziel ist kein reines Netzwerken, sondern aktives Mitdenken und Mitgestalten.

Warum möchten Sie zunächst "reinschnuppern" und nicht gleich ordentliches Mitglied im Börsenverein werden?

Susanne Schober: Die Schnuppermitgliedschaft ist für mich ein pragmatischer Einstieg – gerade als Solo-Selbstständige. Sie ermöglicht es mir, Angebote, Formate und Gremien kennenzulernen und herauszufinden, wo mein Engagement sinnvoll andocken kann. In der Vergangenheit war mir der Zugang verwehrt, obwohl ich mich gern eingebracht hätte. Jetzt nutze ich bewusst die Gelegenheit, erst einmal anzukommen – mit der klaren Perspektive auf ein vertieftes Engagement.

Weitere Angaben:

Susanne Schober – Verlagsberatung
Website: www.susanne-schober.de
E-Mail: kontakt@susanne-schober.de
Telefon: 0160 963 55 909