"Benötigen Sie gedruckte Vorschauen?" fragt Rowohlt mich neulich in einer Mail. Na klar benötige ich die! Ich will etwas in der Hand halten beim Blättern, was keine Maus ist! Ich will, dass so eine Vorschau so lange im Weg herumliegt, bis ich sie endlich bearbeitet habe! Ich will über sie stolpern und fluchen! Ich will einzelne Zettelchen in die Seiten stecken, und auf diesen Seiten will ich Kreuze machen und Fragezeichen. Oder Herzchen, wenn ich was für meine Tochter finde. Ich will mich dem Ende der Vorschau nähern und mich fleißig fühlen einerseits, aber auch euphorisch, weil ich sie gleich durch habe. Das merke ich daran, dass der Teil, den ich schon durch habe, immer dicker wird, während der verbleibende Rest nur noch wenige Seiten hat! Und dann das befriedigende Gefühl, wenn ich die erledigte Vorschau endlich wegschmeißen kann! Eine einzelne in den Korb pfeffern, oder stapelweise draußen in den Papiercontainer wuchten! Kein Laptop macht einem solche Freude beim Wegschmeißen. Ja, ich benötige sie, die gedruckte Vorschau aus Papier. Ach was, benötigen: ich will sie regelrecht.