- 87,3 Prozent der Teilnehmer:innen sind der Ansicht, dass die jährliche Auszeichnung, die für das Sortiment einen hohen Stellenwert hat, durch den aktuellen Vorfall Schaden nimmt.
- 6,1 Prozent haben dazu noch keine klare Meinung.
- 6,6 Prozent sehen das Renommee des Preises nicht beschädigt.
Ein Kommentator, der keinen Schaden in dem Vorfall erkennen kann, argumentiert auf Basis der umstrittenen Hufeisentheorie: "Solange rechte Buchhandlungen keine Chance auf den Preis haben, ist das Vorgehen nur folgerichtig: gleiches Recht für alle."
Die klare Mehrheit der Umfrage-Teilnehmer:innen schätzt die aktuelle Lage allerdings gänzlich anders ein: Der Buchhandlungspreis bewerte nicht die politische Ausrichtung, sondern die buchhändlerische und kulturelle Leistung, stellt beispielsweise einer der Kommentatoren klar. Ein anderer betont: „Es ist Aufgabe der Jury zu entscheiden, ob die Kriterien für diesen Preis erfüllt sind, nicht Aufgabe eines Ministers, andere Kriterien anzuwenden.“