Bunte Reifen, die um Hüften kreisen
Auf Instagram, im Park, allein oder im Verein – Hula-Hoop ist zurück. In einer überaus sportlichen Variante, die den Körper formen und schlank machen soll.
Auf Instagram, im Park, allein oder im Verein – Hula-Hoop ist zurück. In einer überaus sportlichen Variante, die den Körper formen und schlank machen soll.
Hula-Hoop heißt der neueste Fitnesstrend. Neu? Eher alt, aber vergessen. Die Hula-Hoop-Welle der 50er Jahre ist lange vorbei, selbst auf Schulhöfen sah man die Reifen nicht mehr. Das ist anders geworden.
Für alle, die den Trend verpennt haben, eine Kurzeinführung: Hula kommt aus dem Hawaiianischen und bedeutet Tanz, Hoop heißt auf englisch Reifen. Das Training wird »hooping« genannt, in Deutschland nennen es viele »hullern«. Die Fitnessreifen unterscheiden sich wesentlich von den Kinderreifen: Sie sind nicht nur größer, sondern auch bis zu 1,3 Kilogramm schwer und häufig mit Wellen für einen zusätzlichen Trainingseffekt ausgestattet. Das Bindegewebe wird dadurch stark beansprucht – die Folge sind Hämatome.
Bilder von üblen blauen Flecken zieren die Instagram-Accounts der Anfänger. Profis raten, schön langsam anzufangen – fünf Minuten pro Tag reichen. Wer Erfolge sehen möchte, sollte darauf allerdings aufbauen. Regelmäßig und ausreichend lange praktiziert, soll das Training mit dem Hula-Hoop-Reifen vor allem Bauch und Taille straffen, die Rückenmuskulatur kräftigen, das Bindegewebe stärken und die Fettverbrennung ankurbeln. Und natürlich kann man mit dem Reifen viel mehr machen, als ihn mit eher unkontrollierten Bewegungen irgendwie auf den Hüften zu halten.