In der Jury-Begründung heißt es: "In ihrem vielschichtigen und substanziellen Schaffen verbindet Nino Haratischwili persönliche Lebensgeschichten mit großen gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen Europas. Ganz im Sinne Heinrich Heines tritt sie leidenschaftlich für den europäischen Gedanken, Freiheit und Grundrechte der Menschen ein, über nationale und kulturelle Grenzen hinweg. Dabei macht die aus Georgien stammende Autorin die Erfahrungen von Diktatur, Repression und Zensur im postsowjetischen Raum für ein internationales Publikum sichtbar. Nino Haratischwili erinnert daran, dass Menschenrechte und demokratische Freiheit keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern immer wieder verteidigt werden müssen."
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