Gegen den Hauptvorwurf, dass das Bilderbuch Kindern Angst mache, verwehrt sich Osberghaus entschieden: "Die Wahrheit ist: Dieses Buch macht eher Erwachsenen Angst als Kindern. Für die ist es nämlich ein wahrer Gesprächs- und Fantasie-Anknipser. Es öffnet Möglichkeiten, es zeigt, dass wir unsere Zukunft selbst in der Hand haben, und es stellt Bild für Bild die Frage: Wie hättest du es denn gerne? Was könnte passieren? Was wäre schlimm, was wäre toll?"
Kindern entgehe ja nicht, was in der Welt los sei. "Wir finden, dass Kinder auch Bücher brauchen, die das für sie aufnehmen, Denkschranken öffnen und Gesprächsanlässe dazu geben – dies ist solch ein Buch." Der Verlag habe in den vergangenen zwei Jahren viel positives Feedback bekommen, etwa von Lehrerinnen, die in dem Buch gute Anknüpfungspunkte für den Grundschul-Sachunterricht finden. Kinder zögen es oft aus dem Regal und redeten angeregt darüber.
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