Helmuth Feilke, geboren 1959 in Wissen/Sieg, hat bis 2025 an der Justus-Liebig-Universität Gießen gelehrt. Seine Forschung zur Sprachtheorie und Sprachdidaktik wurde mehrfach ausgezeichnet, 1995 mit dem Hugo-Moser-Förderpreis des Leibniz-Instituts für deutsche Sprache, 2016 mit dem Friedrich-Preis für Deutschdidaktik und 2023 mit dem in der germanistischen Sprachwissenschaft renommierten Konrad-Duden-Preis.
Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift für germanistische Linguistik (ZGL) und der fachdidaktischen Zeitschrift "Praxis Deutsch". Viel beachtet wurden die Bücher "Common sense-Kompetenz" (1994) und "Sprache als soziale Gestalt" (1996) wie auch seine Arbeiten zu Schriftlichkeit und Schreiben und zum Erwerb der Bildungssprache. Seit 2019 ist Helmuth Feilke Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2021 hat er den Dritten Sprachbericht der Akademie "Die Sprache in den Schulen – Eine Sprache im Werden" mitverantwortet.
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