Eliza Kącka, 1979 in Warschau geboren, ist eine polnische Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und Autorin. Sie studierte Polonistik an der Universität Warschau, wo sie später auch promovierte und als Dozentin tätig war. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit, die sich vor allem mit polnischer Literatur des 19 und 20. Jahrhunderts beschäftigt, ist sie als Essayistin und Literaturkritikerin in renommierten Zeitschriften präsent. 2025 erhielt Kącka den Nike-Literaturpreis und den Publikumspreis für ihr autobiografische Buch "Wczoraj byłaś zła na zielono" ("Gestern warst du böse in Grün"). Als Schriftstellerin debütierte Kącka mit Prosatexten, in denen sie häufig persönliche Erfahrung mit literarischen und kulturellen Reflexionen verbindet. Ihr Werk zeichnet sich durch eine präzise Sprache, ironischen Brechungen und einen starken autobiografischen Bezug aus. Besondere Aufmerksamkeit erhielt sie für ihre Essays und Romane, in denen sie Themen wie Erinnerung, Identität und Neurodiversität verarbeitet. Eliza Kącka gehört zu den markanten Stimmen der jüngeren polnischen Gegenwartsliteratur, die wissenschaftliche Reflexion und literarisches Schreiben auf besondere Weise miteinander verbindet.
Wichtige Werke:
- Halo? pani Elizo?: archiwalia, Oficyna Sielecka 2015
- Elizije, Wydwanctwo Lokator, Krakau 2017
- Po drugiej stronie sibie, Wydawnictwo Lokator, Krakau 2019
- Strefa zgniotu, Wydawnictwo Lokator, Krakau 2022
- Wczoraj byłaś zła na zielono, Wydawnictwo Karakter, Krakau 2024