In der Theorie ist es ganz einfach. "Eine Marke kann als ein in der Psyche des Konsumenten verankertes, unverwechselbares Vorstellungsbild von einem Produkt oder einer Dienstleistung beschrieben werden." formulierte Marketingpapst Heribert Meffert einst.
Bei Büchern ist das nicht so einfach zu klassifizieren. Bezieht sich das Vorstellungsbild auf den Namen der Autor:in? Der Illustrator:in? Womöglich den Reihentitel? Wie groß ist die Rolle des oft klein und unten oder an der Seite vermerkten Verlagsnamens wirklich? Schwer und nicht pauschal zu entscheiden: "Unsere Verlagsmarke Carlsen tritt im Zusammenspiel mit den anderen Marken aber in den Hintergrund, sie bildet die Bühne für unsere starken Autor:innenmarken, unsere beliebten Format- und Serienmarken und unsere Character-Marken", sagt Frank Kühne, Programmleiter Marken bei Carlsen.
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