Digitales Schaufenster
Immer mehr Verlage nutzen das Videoportal TikTok und die Onlinepinnwand Pinterest, um Bücher ins rechte Licht zu rücken
Immer mehr Verlage nutzen das Videoportal TikTok und die Onlinepinnwand Pinterest, um Bücher ins rechte Licht zu rücken
Bislang wagen sich nur wenige Verlage ins TikTok-Reich. In Deutschland hat das Videoportal zehn Millionen Nutzer*innen, etwa ein Viertel davon sind Zehn- bis Elfährige. »Wir sind im vergangenen Jahr bei TikTok an den Start gegangen und haben mit einem unserer ersten Videos eine große Reichweite erzielt«, berichtet Mixtvision-Verlagsleiter Sebastian Zembol, der die direkte Ansprache an die Zielgruppe schätzt. »Seither heißt es: ausprobieren und seine eigene Stimme finden.«
Zembol unterscheidet drei Arten von Videos auf TikTok: Einblicke in den Arbeitsalltag gewähren, Buchempfehlungen zu bestimmten Themen und Videos über Dinge, die Buchliebhaber*innen tun. »Jede Woche veröffentlichen wir ein bis zwei Videos und arbeiten mit Booktokern zusammen, die ihrer Community unsere Bücher empfehlen«, erklärt Zembol.