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"Horrorliteratur kann aufklären"

22. Oktober 2026
Guido Heyn

Ob in Buchform, Comics und Manga oder im Kino: Das Horror-Genre zeigt sich gerade wieder erstaunlich lebendig und präsentiert sich immer wieder in neuen Formen. Wir haben mit Fischer-Tor-Lektor ­Andy ­Hahnemann gesprochen – und stellen neue Titel vor.

Schwarz-weiße Grafik: Eine Gestalt mit mehreren Augen und weit geöffnetem Mund strahlt in Lichtlinien aus dem Dunkeln, am Hals hängt eine Kette.

In Film und Fernsehen scheint Horror gerade wieder stark im Kommen zu sein, auch wenn man sich verschiedene Verlagsvorschauen ansieht. Man könnte sich fragen, ob wir im Moment wieder vor einer neuen Horrorwelle stehen?

Andy Hahnemann: Unbedingt, genau das fragen wir uns auch. Auf internationalen Messen ist gerade viel von Horror die Rede, diverse Verlage in den USA und in UK haben in den vergangenen Jahren neue Horror-Imprints gegründet, und was wichtiger ist: Es gibt so viele tolle Autoren da draußen, die das Genre für sich entdeckt haben und exzellente Bücher schreiben. Wir kriegen auch positive Signale aus dem Handel, und unser erstes Programm ist gut gestartet. Also ja, in Deutschland scheint es eine wachsende Zahl von Horror-Leser:innen zu geben – ob es eine Welle wird, bleibt abzuwarten.