"Wir haben festgestellt, dass das Produkt Kalender bei Jüngeren näher an den Nutzer rückt. Es muss abwechslungsreich sein – zwölf Kalenderblätter wie beim klassischen Wandkalender reichen da nicht, es müssen mindestens Wochenkalender mit 53 Inhalten sein oder Abreißkalender für jeden Tag": So fasst Stefanie Folle, Verlagsleiterin der Neumann Verlage, den Wandel zusammen, den sie im Moment beobachtet. Gefragt sind Kalender bei der jungen Generation allerdings nach wie vor. "Tolle Wochenkalender, ein Kilo schwer, Künstler, die im Internet erfolgreich sind, mit einer für junge Leute ansprechenden Bildsprache haben gute Chancen", meint Ackermann-Verlegerin Nicole Roussey. Für großformatige Wandkalender fehle in der Altersgruppe meist der Platz und auch das Geld: "Man muss seine Produkte verjüngen."
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