Qualitätssicherung durch KI

"KI-generierten Nonsense" erkennen

3. August 2026
Marcus Schuster

Künstliche Intelligenz treibt die Zahl der ­Manuskripteinreichungen nach oben – und wird für wissenschaftliche Verlage zugleich zum zentralen Instrument der Qualitätssicherung.

Zwei robotische Hände liegen über einem Dokument: Eine hält eine Lupe, die andere einen Stift, als würden sie den Text prüfen und unterschreiben. Das Bild steht sinnbildlich für automatisierte Dokumentenprüfung, KI-gestützte Analyse und digitale Compliance.

Für Verlage wie Springer Nature ist KI Fluch und Segen zugleich. Einerseits stieg die Zahl der Manuskripteinreichungen im vergangenen Jahr – auch durch KI-Unterstützung – auf 3,1 Millionen. Das entspricht einem satten Plus von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Andererseits helfen KI-gestützte Prüfverfahren dabei, die Integrität wissenschaftlicher Publikationen zu sichern.