"Das Messemagazin" von dtv

"Wir denken nicht in analogen und digitalen Stereotypen"

20. Oktober 2020
von Börsenblatt

Der dtv Verlag hat im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse 275.000 Exemplare seines "Messemagazins" mit Buchempfehlungen und Autoreninterviews - u.a. geführt von der Verlegerin Barbara Laugwitz  - als Beilage in der "SZ" verteilt. Wie war die Resonanz? Antworten von Unternehmenssprecherin Petra Büscher. 

Ihr Messemagazin lag der "SZ" am Montag vor der Frankfurter Buchmesse bundesweit bei. Gab es Reaktionen?
Die Überraschung ist uns gelungen. Nachdem am vergangenen Montag die Leser*innen der Süddeutschen Zeitung unser dtv Messemagazin in den Händen gehalten haben, bekamen wir eine Menge schöner Rückmeldungen und Glückwünsche, von Leser*innen, unseren Autor*innen, von Kolleg*innen aus dem Buchhandel, den Agenturen und Verlagen. Dass unsere Aktion so deutlich wahrgenommen wurde und wir so ein positives Feedback bekommen haben, freut uns sehr.

Petra Büscher

Solch ein Magazin kostet viel Mühe. Was versprechen Sie sich von ihm?
Wir wollten allen, die sich für die Buchmesse interessieren und die sich auch in diesem Jahr über unsere Neuerscheinungen informieren wollen, die Begegnungen mit unseren Büchern und Autor*innen ermöglichen. Deshalb haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie wir den Leser*innen ein Abbild unseres Messestandes nach Hause bringen können.  

Warum auf Papier? Trauen Sie dem Experiment, die FBM20 den Leser*innen digital „nach Hause zu bringen“, nicht über den Weg?
Wir freuen uns, dass sich unserer Autor*innen erfolgreich live vor Ort dem Frankfurter Publikum sowie in digitalen Buchmesseformaten präsentieren konnten und wir denken nicht in analogen und digitalen Stereotypen. In Zusammenarbeit mit den Verlagen C.H.Beck und Hanser ist #buchmessedaheim entstanden, ein digitales Veranstaltungsprojekt, das die Marketing-, Presse- und Veranstaltungskolleg*innen der drei Verlage gemeinsam aus der Taufe gehoben haben. Das dtv Messemagazin haben wir zeitgleich dazu geplant und umgesetzt.