Zweite Zukunftskonferenz des Börsenvereins

Vertriebswege im Jahr 2020

"Content und Kanäle: Welchen Weg zum Kunden nimmt das Buch?" − unter diesem Titel organisiert der Börsenverein am 12. und 13. September 2013 auf dem mediacampus frankfurt eine Zukunftskonferenz, auf der Analysen und Prognosen für den Buchmarkt von morgen erarbeitet werden. Anmeldeschluss: 31. Juli.

Das wurde auf den Buchtagen Berlin 2013 in den Fachgruppenversammlungen bekannt gegeben, teilte der Börsenverin mit. Sie knüpft an die Konferenz 2011 an, auf der die 55 Thesen für den Buchmarkt der Zukunft im Mittelpunkt standen.

"Wer 2020 erfolgreich im Buchmarkt tätig sein will, muss schon heute wissen, wie seine Kunden von morgen aussehen und in welcher Form und in welchem Umfang Inhalte in Zukunft transportiert werden. Die Zukunftskonferenz versucht Antworten auf diese Fragen zu finden und hilft uns damit, rechtzeitig die Weichen für die Zukunft zu stellen", so Thomas Wrensch, Vorsitzender des Sortimenter-Ausschusses des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Anmelden können sich rund 150 Buchexperten, die gleichberechtigt Vertriebswege von morgen für Bücher und Buchinhalte diskutieren. Vom Status quo über erkennbare Trends bis hin zu einer Vision und konkreten Maßnahmen – die Zukunftskonferenz gibt das Raster vor. Die Inhalte sollen die Teilnehmer nach einer vorgegebenen Methode selbst erarbeiten. Und am Ende soll sich eine gemeinsame Perspektive herausbilden, wie das Buch 2020 zum Kunden kommt. "Im Mittelpunkt stehen die Vertriebswege, insbesondere auch aus Sortimentersicht", so der Börsenverein. "Ziel ist, mit der Perspektive im Blick, eigene Maßnahmen zu planen."

Weitere Informationen unter www.zukunftskonferenz.org

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1 Kommentar/e

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  • franz wanner

    franz wanner

    Zukunft ist anders
    ...und war auch nie anders! Denn keiner kennt sie.
    Jeder Entwurf einer Zukunft ändert sie. Schon weil jeder Zukunftsentwurf die Gegenwart ändert.
    Ich wage trotzdem eine Prognose:
    Informationen werden über prepaid oder flatrate und fast ausschließlich digital bezogen.
    Serielle Produktionen auch. Auch die Unterhaltende.
    Der Solitärmarkt ist im Angebot digitaler Natur, wichtige Zweitmärkte sind fast ausschließlich Nachfragemärkte mit Nischencharakter.
    Rasant wird sich ein elitärer Printmarkt entwickeln, der sich am handwerklichen Unikat/Kleinserie orientiert.
    Daneben werden dem Gelegenheitskäufer ausserhalb des regulierten Buchmarkts überbordende Papierperge mit Verbrauchsmitteln offeriert, aus versicherungstechnischen Gründen mit Mindesthaltbarkeitsdatum.

    Sieben Jahre sind eine kurze Zeit. 10-15 Jahre kaum überschauber. Ab 20 Jahre wieder relativ prognosesicher.
    Aber die Zukunft kennt keiner. Die Zukunft ist immer anders

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