BoD stellt Studie zum Selfpublishing in Europa vor

Schnell, einfach, kompromisslos

Europäische Autoren veröffentlichen immer mehr Bücher im Selbstverlag. Zu diesem Ergebnis kommt die Erhebung zum Thema Selfpublishing von BoD – Books on Demand. Knapp 1.800 Autoren aus sieben Ländern haben daran teilgenommen.

„Zwar weisen die untersuchten Länder noch Unterschiede im Grad der Etablierung auf, übergreifend lässt sich aber feststellen: Immer mehr Autoren entscheiden sich bewusst für das Publizieren im Selbstverlag, um schnell, einfach und ohne inhaltliche Kompromisse ihre Werke an den Leser zu bringen“, fasst BoD-Geschäftsführer Florian Geuppert die Ergebnisse zusammen. Vor allem in Deutschland, Frankreich und Schweden sei eine schnelle Professionalisierung und Etablierung des Selfpublishings zu beobachten.

Autoren wechseln zwischen Verlagen und dem Selbstverlag

38,7 Prozent der europäischen Selfpublishing-Autoren gaben an, aus professionellem Interesse zu Schreiben – entweder um im Berufsleben ihr Profil als Experte zu schärfen oder um Geld zu verdienen. Außerdem entdecken der Studie zufolge immer mehr Autoren, die bereits in traditionellen Verlagen ihre Bücher publiziert haben, das Selbstverlegen für sich. Vorreiter sind Autoren aus Deutschland und Frankreich. "Der strukturelle Wandel innerhalb der Verlagslandschaft wird diesen Trend in Zukunft noch weiter beschleunigen", bilanziert der Auftraggeber der Studie, BoD – Books on Demand.

An der Studie nahmen insgesamt 1.748 BoD-Autoren aus Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Österreich, Schweden und der Schweiz im Alter von 12 bis 88 teil. Die Ergebnisse für Deutschland hat BoD bereits auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.

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1 Kommentar/e

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  • wilh.hüttermann

    wilh.hüttermann

    Sicherlich spielen noch weitaus mehr Autoren mit dem Gedanken des Self-publishing. Sein Buch ohne inhaltliche Kompromisse drucken lassen zu können, ist dabei eine grosse Versuchung. Die Zensur der Inhalte durch Lektoreist nicht nur zeitraubend, sondern kann die besten Pointen vernichten. Die deutsche Literatur krankt an Prüderie; auch deswegen haben alberne Sado-Mso-Phantasien aus dem Ausland hier Erfolg.
    Leider hab ich noch in keiner der Autoren-Hochstimmungen gelesen, wie sich die Damen und Herren den Absatz vorstellen. Es sollten Verlagsvertreter geben, die dieses
    bunte Gemisch mit auf ihre Reisen nehmen; wie sonst sollte der Sortimenter davon erfahren? Wer organisiert sowas?

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